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Freitag, 20. Mai 2011, 00:44

§ 1626 a BGB = Mutterprimat = gesetzliche Ungleichstellung von Vätern gegenüber Müttern

"So sehr die Autoren der Kindschaftsrechtsreform, die am 1.07.1998 in Kraft getreten ist, darum bemüht waren, das Recht an den Entwicklungsinteressen des Kindes auszurichten, so sehr hat man mit dem in § 1626 a BGB verankerten Mutterprimat bei nichtehelichen Kindern diesen Pfad verlassen und mit Hilfe von verallgemeinernden Typisierungen die Interessenlage der Mutter unter dem Vorwand der Streitvermeidung als oberstem Gebot des Kindeswohls zum zentralen Gestaltungsprinzip gemacht."

(Zitat: RA Carsten Rummel, 12. 12. 2003)