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Lotosritter

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Samstag, 16. August 2014, 19:31

Fachtagung - Hilfe für Jungs - blendet Missbrauch durch Frauen aus

Die Humboldt Universität zeichnet sich durch klandestine Misandrie aus. Genderlehrstühle und eine aggressive feministische Stundentenvertretung sind hierfür erkennbarer Ausweis . Zuletzt war die HU in der Kritik, als sie die Ausschreibung für eine Mathematikprofessur zurückzog, da sie andernfalls einen Mann statt einer Frau einstellen hätte müssen (SPON ).

Erstaunlicherweise schwingt sich nun diese männerfeindliche Universität dazu auf, eine Fachtagung „Hilfe für Jungs, Sexuelle Gewalt, Trauma, Prostitution“ zu unterstützen und in ihren Räumen auszurichten. Organisator der Fachtagung ist der Berliner Verein Hilfe für Jungs e.V. Ein Verein, der sich überwiegend um Strichjungen kümmert. Unter dieser Konstellation ist darum nicht zu erwarten, dass auf dieser Fachtagung auch Misshandlung und Missbrauch von Buben und Jungen durch Frauen thematisiert werden werden.

Zudem macht mich diese Aussage aus der Vorankündigung zur Tagung misstrauisch:

Zitat

Rainer Ulfers: Vorherrschende Rollenbilder und Geschlechterverhältnisse sowie Rollenzuschreibungen beeinflussen bzw. behindern die Entwicklung der eigenen Identität von Jungen und Männern. Da hat sich auch in den letzten 20 Jahren substantiell wenig verändert. In der Arbeit mit männlichen Betroffenen von sexueller Gewalt braucht es hierüber eine ständige Auseinandersetzung und muss sowohl in der Prävention als auch in der Intervention Berücksichtigung finden. Das eigene oder das gesellschaftlich konstruierte Bild von Männlichkeit behindert oft die Hilfesuche von Jungen, die sexuelle Gewalt erlebt haben.

Ich halte diese Aussage apriori für respektlos gegenüber Jungen. Denn es wird ihnen unterstellt, dass ihre Identität auf einem konstruierten Gesellschaftsbild fußt, das dekonstruiert werden muss, um ihnen letztlich helfen zu können. Damit folgt man der Genderideologie und missachtet das Selbstverständnis des Jungen. Das ist eine besonders subtile Form von Übergriffigkeit; insbesondere deshalb, weil die Männlichkeitsvorstellung bei geschändeten und misshandelten Jungen in der Tat für zusätzliches Leid verantwortlich ist. Diese jedoch als ein gesellschaftliches Konstrukt wegzureden und gegen gegenderte Vorstellungen zu ersetzen, gleicht mir, wie den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben. Diese Haltung verstößt zudem gegen einen selbstdefinierten Grundsatz des Vereins:

Zitat


Wir respektieren die Jungen, so wie sie sind, und finden gemeinsam neue Wege, damit sie selbstbestimmt eigene Schritte in eine positive Zukunft gehen können.

Irritierend für mich ist auch die Teilnahme von Mitgliedern von Wildwasser (Frauke Homann, Mitbegründerin) und Zartbitter (Christoph Muck). Beides Vereine, die für die größten Skandale durch Falschbeschuldigungen verantwortlich sind (Montessori-Prozess und Wormser Prozesse). Beide Vereine haben sich hierfür nie zu ihrer Verantwortung bekannt. Beide Vereine agieren zudem für geschändete Mädchen. Wildwasser bietet außerdem mit seinem Forum einen Treffpunkt, in dem kontinuierlich Mutmaßungen über Missbrauch als Erinnerungen induziert werden; insofern hat dieser Verein aus seiner Geschichte nichts gelernt.

Ich bin jedenfalls äußerst skeptisch gegenüber dieser Tagung an diesem Veranstaltungsort und der Verbindungen etlicher Referenten zu Genderlehrstühlen. So wie es aussieht, bestärkt sich hier nur ein Kreis des Helfergewerbes selbst. – Hoffentlich irre ich mich.

LG Lotosritter