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Lotosritter

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Sonntag, 22. Juni 2014, 12:10

Auch wenn der Täter sein Opfer heiratet bleibt die Schändung eine Schändung

Ein besonders bizarrer Fall wird aus der Schweiz berichtet. Hier der Link zum Bericht .
Ein Stiefvater missbraucht seine 12jährige Stieftochter über Jahre. Als sie 18 Jahre war, trennte er sich von deren Mutter und zog mit der Stieftochter zusammen. Schließlich heirateten die beiden.
Für die Schändung der Jugendlichen wurde er jetzt verurteilt.

Ich habe miterlebt wie, mein Vater meine Schwester schändete. Und sie mit ihm eine Beziehung lebte. Scheinbar freiwillig. Dabei war es seine psychische Dominanz, durch die er die Schwester in diese perverse Abhängigkeit drängte und in ihr über viele Jahre hielt. Zuvor war es in der Kindheit und Jugend seine sadistische Gewalt, mit der er sie sich bereits gefügig machte. Es war sehr schwer, sich seiner psychischen Dominanz zu entziehen. Wer so etwas nicht selbst erlebte, kann es sich kaum vorstellen, welche seltsamen und starken seelische Bindungen zwischen Täter und Opfer entstehen können. Wobei diese Bindungen aufzubauen und zu erhalten Taktik wie Macht des Täters ist. Später, in der Rückschau, wird diese geschehene seelische Abhängigkeit fast noch schlimmer empfunden als die Schändung selbst, da sie immer wieder auch als eine eigene Aktivität und Einladung zur Übergriffigkeit empfunden wird.

Aus dieser Sicht geht mich der berichtete Fall besonders schwer an.

Lotosritter