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Samstag, 24. März 2012, 22:44

Hallo Cohaesionis,
jetzt bist Du es, der mittels unsubstanzierter Pauschalen vom Thema abschweift.
Ich war weder patzig, noch verurteilend, oder habe gar einen desbez. schlechten Informationsstand.

Das ist lediglich pragmatischer Realismus.

Elternteil kann nur jemand sein, dem dies nicht vollständig verboten und absolut unmöglich gemacht wird.

Einen Berater kann ich insofern auch höchstens für meine eigene Zukunft gebrauchen. I.d.P. bin ich durchaus am Ball, auch wenn es mir mehr und mehr egal wird und es dafür auch lediglich eine sehr kleine Handvoll Fachleute in D. gibt, die zudem völlig überlastet sind. Ein reines Glücksspiel also. Die Chancen sind extrem gering.
Damit kann ich leben.

Die durchschnittliche Entwicklung einer PAS-Seele ist mir sehr wohl bekannt und die spezielle ungefähre Entwicklung meiner Exe und deren Mutter ( seit etwa Ende WW2 ) ebenso.
Das sind kriminelle Psychopathen, was nicht heißen soll, daß sie keine Opfer sind, allerdings solche, die längst an der Spitze der Täterschaft ganz oben stehen ( von der Ausgeprägtheit ihrer Defizite her ) und kein Problem damit haben, auch über Leichen zu gehen.

Ich war nie Täter ( in Bezug auf Kindesmißhandlungen ) und werde es auch nicht werden, das ist sicher.
Was nicht heißen soll, daß ich keine Fehler gemacht habe, wie jeder Mensch, aber eben keine die nennenswerten Schaden an Kindern anrichten.

Welt-u. Menschenverachtung durch Ex-Opfer, staatliche und halbstaatliche Angestellte sowie rein profitorientierte Drittleister zu benennen ist ein Recht, daß ich mir im besten interesse aller Kinder herausnehme. Es ist so ziemlich das einzige, jedenfalls sicherlich mit das wichtigste, was ich noch für die verschleppten und mißhandelten Kinder in D ( Österreich und der Schweitz ) tun kann.
Und hie u. da habe ich ja auch mal eine konstruktive Idee dazu, wie auch hier in diesem Forum nachzulesen ist.

Und damit denke ich, sind wir jetzt auch weit genug vom Thema abgewichen und sollten wieder zum CEED und anderen sektiererischen Orgs und Trittbrettfahrern zurückkehren, um die es in diesem Thread eigentlich geht.
Oder einen neuen Thread unter entsprechender Überschrift aufmachen.

Gruß............Fiete
Respekt immer!
Angst nie!

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Samstag, 28. April 2012, 02:45

Marinella Colombo - Bestrafung und Haftentlassung

Vor wenigen Tagen wurde Marinella Colombo vor der Zweiten Strafkammer am Landgericht in Mailand wegen internationaler Kindesentziehung zu einem Jahr und vier Monaten Haft sowie zur Zahlung einer Geldstrafe von 70 000 Euro an den Vater ihrer gemeinsamen Kinder verurteilt. Das elterliche Sorgerecht wurde ausgesetzt.

Auch ihre Mutter wurde zu einer Haftstrafe von acht Monaten auf Bewährung verurteilt.

Vom Vorwurf der Kindesentführung und der Kindesmisshandlung wurde Marinella Colombo unter Anordnung der sofortigen Haftentlassung freigesprochen.

Die bereits unter Hausarrest verbrachten Monate wurden auf die Haftstrafe angerechnet.

Am 21. Mai 2012 soll zudem eine Entscheidung des Kassationshofes über die Beschwerde Marinella Colombos gegen die Rückführung der Kinder nach Deutschland zum Vater Tobias Ritter gefällt werden, die im Dezember 2009 von dem italienischen Jugendgericht erlassen wurde.

Mit diesem Verfahren verbindet Marinella Colombo hohe Erwartungen. Ein Zitat aus einem am 25. 4. 2012 veröffentlichten Report von Paolo Ferrario, der hier im Internet zu lesen ist,
http://www.avvenire.it/Cronaca/Pagine/fi…condannata.aspx
besagt:
«Se la Cassazione mi darà ragione – precisa Marinella Colombo – sancirà il fatto che nel 2008 sono venuta in Italia con i miei figli lecitamente e quindi verrà a cadere tutto il castello di accuse nei miei confronti, compresa la sottrazione di minori. Sarà inoltre chiaro che la denuncia del sistema dello Jugendamt non è una mia fissazione, ma un problema reale e molto grave, che peraltro la Germania si è finora sempre rifiutata di ammettere e di affrontare.
[„Falls der Kassationshof mir Recht geben wird“, erklärt Marinella Colombo, „wird es die Tatsache rechtmäßig machen, dass ich im Jahr 2008 mit meinen Kindern rechtmäßigerweise nach Italien gekommen war und deshalb wird die ganze Burg der gegen mich erhobenen Anklagen in sich zusammenfallen, einschließlich der Kindesentziehung. Es wird darüber hinaus klar sein, dass die Anprangerung des Jugendamtssystems nicht eine meiner fixen Ideen ist, sondern ein tatsächliches und schwerwiegendes Problem, dass Deutschland sich bislang immer geweigert hat, einzugestehen und sich damit auseinanderzusetzen.“]

Dem Vater der gemeinsamen Kinder gegenüber äußert sie sich laut dieses Reports mehr als skeptisch, indem sie sogleich nach der Urteilsverkündung sagte: „Ich bin frei, aber ich werde nicht mehr mit meinen Söhnen sprechen können.“ Während der Haftzeit, die sie als Hausarrest verbrachte, habe sie drei Mal wöchentlich die Polizeiinspektion aufsuchen können, um die Kinder anzurufen. Diese Anrufe seien protokolliert worden. Jetzt werde der Vater, der auch die Post für die Kinder abfange, jeden Kontakt zur italienischen Familie verhindere und die Jungen unter ständige Aufsicht stelle, garantiert keine Gespräche mehr zulassen.

Tobias Ritter, der Vater der Jungen, kommt in besagtem Report nicht zu Wort. Somit kann er sich zu diesen Vorwürfen und Mutmaßungen nicht äußern.

In ihrem Buch, das ich nicht gelesen habe, erklärt Marinella Colombo laut Paolo Ferrario, das Jugendamt als 1933-Gründung Heinrich Himmlers, das sich „im Falle einer Trennung [einschaltet] und, allgemein, […] den deutschen Elternteil zu Lasten des ausländischen Elternteils unter Vorantreibung eines wahren und eigenen Projekts der Germanisierung der Kinder [bevorzugt].“

Auf facebook ist zu lesen, dass Marinella Colombo sich herzlichst bei Olivier Karrer und allen Eltern des CEED für ihre Treue und Unterstützung bedankt und erklärt, ihren öffentlichen Kampf für die Kinder in Italien und Europa vorantreiben zu wollen.

Persönlich kann ich Marinella Colombo nur einen klugen Neuanfang wünschen, den sie dazu nutzen möge, vor allem anderen das beste Interesse ihrer Kinder zu erkennen und zu schützen.


Dass ich behördliche Kindesentziehungen durch Jugendamt und Familiengericht gegenüber liebevollen und fürsorglichen Eltern absolut ablehne und das unverbrüchliche natürliche und daher gesetzlich zu garantierende Recht aller Kinder auf beide Eltern fordere, ist bekannt.
Ebenso bekannt ist, dass ich das Jugendamt, - das gegenüber deutsch-deutschen Eltern nicht anders verfährt als gegenüber binationalen Eltern, - nicht als (Neo)Nazi-Behörde wahrnehme, sondern als fachlich unkontrollierte und gesetzlich mit viel zu großer Macht ausgestattete Behörde, die dringend der Neuordnung unter einer übergeordneten neutralen Fachaufsicht bedarf, die außergerichtlich von Eltern angerufen werden kann.

Viele Kinder und Jugendliche bedürfen der Hilfe und folglich einer Institution, die ihnen Hilfe gewähren kann und muss. Dieser Aufgabe wird das Jugendamt oft nicht gerecht.

Warum das so ist, erklärt meines Erachtens ein Beitrag recht deutlich, den Marita Meissner vom Jugendamt Gelsenkirchen am 26. 2. 2012 in einer Fernsehsendung bei Günther Jauch (26. 2. 2012, Hilfeschreie, die niemand hört – wer versagt beim Kinderschutz? (1) leistete.
Sie führte aus: „Der Staat hat leider - muss ich so sagen - nicht das Recht, eine optimale Versorgung und Erziehung der Kinder zu fordern“ [...] „Letztendlich hat das Jugendamt immer die hoheitliche Aufgabe und das Wächteramt inne.“
Und auf die Frage, ob ihnen bestimmte Entscheidungen im Nachhinein von den Gerichten aus der Hand geschlagen würden, antwortete sie: „Ja, natürlich! Also wir sind eigentlich ein sehr gut aufgestelltes Jugendamt mit guten Strukturen und wir haben sehr gute Standards, die beispielsweise das neue Bundeskinderschutzgesetz für uns überflüssig machen, weil wir schon längst soweit waren, weil wir auch Kooperationsvereinbarungen [mit freien Trägern] haben und Schulen und Kindergärten verpflichtet haben, Meldungen zu machen usw. Wir sind da wirklich schon sehr weit. […] Und die Gerichte werden von uns immer informiert, wenn wir den Eindruck haben, dass eine Gefährdung auch im latenten Bereich, nicht durch Annahmen von Hilfen durch die Eltern beendet werden, verhindert werden kann, dann sind wir verpflichtet, das Gericht einzuschalten. Es ist leider oft da so, dass die Gerichte an die Gesetz gebunden sind!“ (2)

Mit anderen Worten, es gibt Jugendamtsmitarbeiter/innen, die sich einbilden, über dem „Staat“ zu stehen, der die optimale Versorgung und Erziehung von Kindern nicht fordern darf, aber dem Jugendamt als hoheitlichem Wächteramt anvertraut hat. Jugendamtsmitarbeiter/innen, die sich einbilden, bei der Ausführung dieser Aufgabe dem Kinder- und Jugendschutzgesetz weit voraus und überlegen zu sein und es bedauern, dass Gerichte leider dem Gesetz unterliegen und von daher in ihren Beschlüssen dem Willen des Jugendamts nicht immer folgen können.

Fälle sind mir bekannt, in denen Jugendamtsmitarbeiter/innen während des gesamten Verfahrens eng mit dem Rechtsanwalt des mit dem Kind lebenden Elternteils zusammenarbeiten, den Rechtsanwalt des um Sorge- oder Umgangsrecht kämpfenden anderen Elternteils aber von jeder Information ausschließen. Dabei kommt es vor, dass Rechtsanwalt und Jugendamt dringend von der Befolgung des richterlichen Beschlusses abraten und sich gemeinsam gegen z. B. das beschlossene Umgangsrecht erheben. In manchen dieser Fälle wurde der erkennende Richter durch die Behauptung einer Kindeswohlgefährdung gezwungen, seinen Beschluss aufzuheben. In anderen Fällen, in denen das Gericht nicht auf solche Maßnahmen einging, wurde dem betreffenden Elternteil ein Umzug geraten, der die Sache vor ein anderes Gericht brachte, an dem dann im Sinne des Jugendamts entschieden wurde.

Hier, in dieser behördlichen Hybris, liegt meines Erachtens der Fehler im System, der dadurch verstärkt wird, dass viele Richter/innen der Meinung des Jugendamts als Expertenmeinung folgen und Beschlüsse fassen, die dieser Meinung entsprechen. Nicht zuletzt deshalb, weil Beschlüsse entgegen der Meinung des Jugendamts kaum durchzusetzen sind. Der ehemalige Familienrichter E. Bergmann brachte es in einer Fernsehsendung auf den Punkt, als er sagte, „Die Mitarbeiter [des Jugendamts] sind in aller Regel heillos überfordert. Und aus reinem Selbstschutz wird dann eher zu harten Mitteln gegriffen. Die Eltern müssen sich nicht machtlos fühlen. Sie sind machtlos. Das muss man ja mal ganz klar sehen, denn sie haben keine Mittel, dagegen anzugehen. Sie können versuchen, über das Gericht was zu machen. Aber auch da ist ihnen das Jugendamt einen Schritt voraus." (3)

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++ (1) http://daserste.ndr.de/guentherjauch/akt…gaeste2811.html
(2) Zitat scribiert von Franz Romer
(3) http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama188.html

23

Samstag, 28. April 2012, 06:22

Zunächst mal herzlichen Dank für die aktuelle Info im Fall Colombo/Ritter.
Leider scheint dieser hochkomplizierte und skandalträchtige Fall ja bei Elternorganisationen und Medien auf wenig interesse zu stoßen.
Abgesehen von ein paar recht einseitigen und mit wenig Substanz glänzenden Meldungen in der Presse und vom VAfK rund um Marinella's Verhaftung, gab es in letzter Zeit praktisch nichts dazu, was ich sehr bedauerlich finde.
Die Medienlandschaft in D. scheint sich immer mehr an Ideologie und Propagandazwecken auszurichten, kritische Berichterstattung wird zur Rarität.

Ohne Ahnung vom italienischen Recht zu haben, immerhin sollte aber auch dort die UNmrk und UNkrk gültig sein, scheint mir das Urteil auf den ersten Blick wohl relativ fair zu sein.
Man muß ja bedenken, daß da sicherlich einige formale strafrechtliche Sachverhalte ( Kindesentziehung z.B. ) zu berücksichtigen sind, die sich vermutlich einfach nicht wegwischen lassen, egal wie sehr das Schicksal der Kinder, unter beachtung der möglichen Vorgeschichte, nahe geht.
Das wird durch die Tatsache, das Haft-u. Arrestzeit angerechnet und Marinella im Endeffekt frei gelassen wurde, eher bestätigt.

Ob und ggf. inwiefern ihre Hoffnung auf den Kassationsgerichtshof berechtigt sind, wird die Zukunft zeigen.

Was sie direkt dazu sagt, ist ja in kritischen Kreisen relativ unstrittig, das grundsätzliche Problem der willkürlichen JA-Vorgehensweisen besteht und wird gern als fixe Idee der Betroffenen dargestellt.

Auch ihre Befürchtungen, daß der Kontakt zu den Kindern jetzt ganz abbricht, halte ich als solche für glaubhaft. Man kann nur hoffen, daß Tobias Ritter einsichtig ist und seiner Pflicht, Umgänge zu fördern, nachkommt. Vom zuständigen JA wird sie vermutlich wenig Hilfe erwarten können und auch die deutschen Richter, so es denn dieselben sind, die anfangs zuständig waren, müßten schon ihre Ansichten radikal geändert haben, wenn sie sich jetzt anders verhalten würden, als vor einigen Jahren.
Ihre Ängste und Aversionen sind insofern natürlich nachvollziehbar und möglw. durchaus berechtigt.

Was sie allerdings zur Historie und den Intentionen der JÄ ablässt, ist offenbar deutlich von CEED-Ideologie geprägt.
Erstens ist es auch historisch betrachtet einfach so nicht richtig und zweitens ist es völlig unsinnig, es zum aktuellen Kontext der Problematik zu erklären.
Sicherlich wurde das damalige und schon seit Anfang des letzten Jhds. bestehende Fürsorgewesen in den 30er Jahren gravierend umstrukturiert und einiges davon ist offenbar bis heute kaum verändert worden. Aber allein die Zuständigkeitswechsel zur Polizeibehörde und in das Gemeindewesen, sowie der Einfluss der Nachkriegwaisenproblematik und des radikalen Feminismus, nicht zu vergessen die Kindschaftrechtsreform und das neue FamFG lassen erahnen, daß es mit der überpauschalisierten Faustformel JA = Nazibehörde = Germanisierung, einfach nicht getan ist.
Man kann wohl vermuten, daß Marinella desbezüglich einem gar nicht förderlichen Einfluss unterliegt, der ihre Bemühungen um die Kinder eher behindert, als befördert.

Das Leben auf der Flucht mag da ein Übriges zu tun.
Ich wünsche ihr, daß sie jetzt in relativer Freiheit auch bessere Infomöglichkeiten und Berater findet, die ihr hoffentlich sinnvollere Alternativen im Kampf für die Kinder bieten.

Ihre Meinung, daß die JÄ, in ihrer heutigen Grundstruktur und der Einbettung in Politik und Verwaltung nicht reformierbar sind, teile ich grundsätzlich.
Ohne weitreichende Einschnitte sehe ich da keine dauerhaft wirkenden Veränderungsmöglichkeiten. Dazu ist dieses System mit zuvielen Selbstläufern durchsetzt, deren Eigendynamik selbst Reförmchen immer wieder selbsttätig auszugleichen in der Lage ist.
Auch ist das wirtschafts-u. machtpolitische Lobbyinteresse einfach zu groß, um sich mit verlustbehafteten Veränderungen pro Kind und Familie abzufinden.
Ohne Einführung zunächst sehr radikaler Kontroll- u. Beobachtungsfunktionen und Veröffentlichung desbezüglicher Erkenntnisse, möglw. auch unter Beteiligung umfangreicher Forschung, wird es m.E. gar nicht gehen.
Und höchstwahrscheinlich kann nur die vollständige Zerschlagung der gesamten Kinder-u. Sorgehandelsbranche daraus resultieren.
Erst dann ist, nach meinem laienhaften Dafürhalten, ein grundsätzliches Umdenken der gesamten Gesellschaft und ein auf Empathie und Enthusiasmus basierendes, professionelles Engagemant pro Kind und Familie möglich.
Siehe auch hier:
http://www.jugendaemterforum.de/t38f26-a…eite.html#msg82
und hier:
http://forum.karin-jaeckel.de/index.php?…ostID=81#post81

Auch die Äußerungen der von Dir zitierten Marita Meissner deuten darauf m.E. recht eindrucksvoll hin.
Die Dame weiß, trotz möglichem Studium, scheinbar gar nicht was sie da in ihrem jugendlichen Leichtsinn einher redet.
So fordert sie doch glatt ein, die natürlichen Rechte der Familie abzuschaffen, geht entgegen der Rechtslage davon aus, daß die JÄ per se hoheitliche Vollmachten im familiären Bereich hätten, bedauert, daß ihre unkontrollierte Machtfülle nicht noch größer ist, freut sich, die eigentlich viel näher am Kind agierenden Institutionen zum Denunziantentum verpflichten zu können.
Daß das staatliche Wächteramt keineswegs eine Überwachungs-und Beschnüffelungsaufgabe für JÄ ist, sondern das genaue Gegenteil, ein grundgesetzliches Schutzrecht nach Art 6 ( 2 ) GG, welches feststellt, daß der Staat ( i.d.F. die Gerichte ) auch vor sich selbst zu schützen hat, w.h. er hat darüber zu wachen, daß Pflege und Erziehung der Kinder zuvörderst Pflicht und Recht der Eltern bleibt, in das niemand eingreifen darf ( außer eben ausnahmsweise, in sehr eng gefasstem Rahmen, um dieses Recht, im Falle einer Beschädigung, zu erhalten oder wieder herzustellen ), braucht man Frau Meissner vermutlich nicht zu erklären versuchen, sie scheint für soviel humanistische Vernunft schlichtweg nicht aufnahmebereit zu sein.

Sie kann es offenbar nicht akzeptieren, daß sie überhaupt nicht eintscheidungsbefugt ist,sondern ärgert sich sogar darüber, daß sie die Gerichte bei Machtüberschreitungen wenigstens informieren und nachträglich um Erlaubnis bitten soll, weiß offenbar also noch nicht mal, daß sie höchstens im Ausnahmefall mal das Gericht um Hilfe anrufen darf, damit es ( und nicht Frau Meissner ) eine Entscheidung trifft, wenn die Eltern dazu nachweislich nicht in der Lage sind und die besten Interessen des Kindes ernsthaft gefährdet sind. Diese Entscheidung durch Beratungen und Hilfsangebote zu Unterstützen wäre ihre eigentliche Aufgabe, statt dessen gibt sie offen zu daß sie sich darüber und über Recht und Gesetz hinwegsetzen will.
Von Verhältnismäßigkeit und Angemessenheit der Mittel mal ganz zu schweigen.
Und in der Tat scheint das JA Gelsenkrchen ja eher zu den berüchtigteren zu gehören, wie auf Jugendämter.com nachzulesen ist, wo auch der Name Frau Meissners an entsprechender Stelle auftaucht.
http://www.jugendaemter.com/index.php/ju…-gelsenkirchen/

Man kann und muß also froh sein, wenn in letzter Zeit auch hie und da mal ein Bericht auftaucht, der zeigt, daß Richter auch nur Menschen sind und daß manche davon doch über ein wenig Vernunft und Menschenkenntnis, plus solidem juristischen Grundwissen verfügen.
Ich habe von Fällen gehört, wo dann die Damen vom JA, gar nicht sprichwörtlich, sondern ganz real, wütend aufstampfend und zeternd den Gerichtssaal verlassen haben, wenn ihren Wunschvorstellungen nicht gefolgt wurde.
Bei Vorgaben, wie sie bei Marita Meissner vorzuliegen scheinen, überrascht das nicht.
Eher schon ist verwunderlich, daß es, trotz der Einflüsse durch Medien, Politik und Ideologien, Richter gibt, die versuchen einen guten Job, im besten Interesse des Kindes, zu machen.
Leider viel zu wenige.
Respekt immer!
Angst nie!

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Montag, 16. Juli 2012, 16:43

Olivier Karrer: Festnahme und Inhaftierung in Straßburg

Franzose in deutsch-italienischem Sorgerechtsstreit festgenommen

AFP VOM 13.7.2012 | Nachrichten - Allgemein | 413 Aufrufe]

Mann soll bei Entführung von Kindern in München geholfen haben

Im Zusammenhang mit einem deutsch-italienischen Sorgerechtsstreit ist ein Franzose in Straßburg festgenommen worden. Dem Mann werde zur Last gelegt, einer italienischen Mutter bei der Entführung ihrer Kinder in Bayern geholfen zu haben, teilte der Anwalt des Festgenommenen, Grégory Thuan, am Freitag mit. Die Anklage laute unter anderem auf "Mitwirkung an einer kriminellen Vereinigung und Entführung Minderjähriger".

Festgenommen wurde Olivier Karrer aufgrund eines europäischen Haftbefehls der Staatsanwaltschaft München. Deutschland verlange seine Auslieferung, erläuterte Thuan. Dagegen werde sich sein Klient zur Wehr setzen, weil der Antrag "politich motiviert" sei. "Sie wollen meinen Klienten zum Schweigen bringen."

Mehr hier:

http://www.123recht.net/Franzose-in-deutsch-italienischem-Sorgerechtsstreit-festgenommen-__a122367.html

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Montag, 16. Juli 2012, 16:47

Le Point.fr- Publié le 13/07/2012 à 19:49 - Modifié le 13/07/2012 à 19:50

Olivier Karrer a été interpellé jeudi soir à Strasbourg en vertu d'un mandat d'arrêt européen émis par le parquet de Munich.

Un père de famille français engagé dans une longue bataille contre les procédures allemandes en matière de divorce a été arrêté à Strasbourg pour complicité dans l'enlèvement des enfants d'un couple bi-national divorcé, a-t-on appris vendredi auprès de son avocat. Olivier Karrer a été interpellé jeudi soir à Strasbourg en vertu d'un mandat d'arrêt européen émis par le parquet de Munich (sud de l'Allemagne). Il est poursuivi pour "participation à une organisation criminelle, enlèvement de mineurs et violences volontaires", a précisé une source policière.


Mehr hier:

http://www.lepoint.fr/societe/un-francai…-1485382_23.php

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Montag, 16. Juli 2012, 17:12

Silvia Kalina ebenfalls inhaftiert. Nur ein Gerücht?

Wie auf facebook zu lesen ist, soll schon vor einiger Zeit auch Silvia Kalina inhaftiert worden sein, der Mittäterschaft im Düsseldorfer Kindesentziehungsfall Fall Beata Pokrzetopwicz vorgeworfen wird und die zusammen mit Olivier Karrer und anderen kurzzeitig festgenommen wurde, als Marinalla Colombo in Mailand auf der Flucht in den Libanon gestellt und inhaftiert wurde.

Da facebook nicht unbedingt vertrauenswürdig ist, kann es sich bei dieser facebook-Meldung um ein Gerücht handeln.

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Montag, 16. Juli 2012, 17:26

Marinella Colombo: Anruf des EU-Menschenrechtgerichtshof

Wie den PR-Mitteilungen über Olivier Karrers Verhaftung zu entnehmen ist, hat Marinella Colombo in eigener Sache den Europäischen Menschenrechtgerichtshof angerufen.

Vielleicht gelingt es ihr angesichts der zahlreich in Brüssel eingegangenen Petitionen gegen Kindesentziehungen in binationalen Fällen, die Bearbeitung des Fallgeschehens und die Entscheidung des Gerichts zu beschleunigen. Für alle Beteiligten, ob Kinder oder beide Eltern, wäre ein rascher Beschluss wünschenswert.

Auf dessen Wortlaut darf man gespannt sein.

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Dienstag, 17. Juli 2012, 18:16

Daß Olivier sicherlich schon länger im Visier war, erscheint logisch. Seine Verhaftung überrascht v.dh. nicht.
Man kann nur hoffen, daß es sich bei der damit offenbar zusammenhängenden Verhaftung Sylvias um ein Gerücht handelt.
Weiß Du zufällig, ob Lara schon volljährig ist?

Gruß.........Fiete
Respekt immer!
Angst nie!

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Freitag, 20. Juli 2012, 02:18

Presse-Mitteilungen zur Verhaftung Olivier Karrers

http://www.badische-zeitung.de/suedwest-…--61809860.html

Ausschnitt aus dem Pressetext:

Sorgerechtsaktivist
Entführungshelfer in Scheidungsfällen?

Wird der französische Sorgerechtsaktivist Olivier Karrer nach Deutschland ausgeliefert? Er soll in sieben Fällen geholfen haben, Kinder aus binationalen Ehen nach der Trennung der Eltern aus Deutschland zu entführen.
COLMAR. An diesem Donnerstag entscheidet das Appellationsgericht in Colmar über einen Auslieferungsantrag der Staatsanwaltschaft München gegen den französischen Sorgerechtsaktivisten Olivier Karrer. Karrer war vor wenigen Tagen in Straßburg festgenommen worden und befindet sich seitdem in Haft. Gegen ihn läuft ein europäischer Haftbefehl. Der 52-Jährige soll in sieben Fällen geholfen haben, Kinder aus binationalen Ehen nach der Trennung der Eltern aus Deutschland zu entführen.

Zudem wirft ihm nach Angaben seines Anwaltes die Staatsanwaltschaft vor, für jede der Entführungen 10.000 Euro erhalten zu haben. Karrers Anwalt Grégory Thuan, der auf internationale Sorgerechtsfälle spezialisiert ist, erklärt diesen Vorwurf für nicht haltbar: "Karrer ist quasi mittellos, er verfügt nicht einmal über das Geld, um einen Anwalt zu bezahlen."

http://www.rtl.fr/actualites/article/enl…alie-7750920783

Ausschnitt aus dem Text:

Un père de famille français engagé dans un longue bataille contre les procédures allemandes en matière de divorce, a été arrêté la semaine dernière à Strasbourg pour complicité dans l'enlèvement des enfants d'un couple bi-national divorcé. Tout cela en vertu d'un mandat d'arrêt émis par le parquet de Munich. La chambre d'instruction de la cour d'appel de Colmar a ordonné jeudi son extradition vers l'Italie, puis l'Allemagne.
La chambre d'instruction, qui n'était pas appelée à se prononcer sur le fond du dossier, a conclu à la régularité des mandats d'arrêt européens délivrés par les parquets de Munich (Allemagne) et de Milan (Italie) contre Olivier Karrer, 52 ans, fondateur d'une association dénonçant les procédures allemandes en matière de garde d'enfants lors de divorces binationaux.

M. Karrer a été interpellé le 12 juillet à Strasbourg sur la base de ces deux mandats d'arrêt et est incarcéré depuis. Il doit être extradé d'abord vers l'Italie et, ensuite seulement vers l'Allemagne, en vertu d'un accord entre les deux pays. "Nous allons immédiatement nous pourvoir en cassation", a annoncé son avocat, Me Grégory Thuan. En matière de mandat d'arrêt européen, la procédure est accélérée et la Cour de cassation a 45 jours, à partir du dépôt du pourvoi, pour se prononcer.


30

Freitag, 20. Juli 2012, 02:26

Lara

Hallo, Fiete,

ebenfalls aus facebook stammt die Nachricht, Sylvia Kalinas Tochter sei bei Freunden in Sicherheit.
Ob sie bereits volljährig ist, weiß ich nicht.
Bleibt nur zu hoffen, dass es ihr gut geht und niemand die Macht hat, sie erneut in "Obhut" zu nehmen.

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Dienstag, 31. Juli 2012, 02:58

Einige Medienberichte zur Inhaftierung Olivier Karrers und weiterer CEED-Mitglieder

Accusé d'avoir enlevé des enfants binationaux afin de les rendre aux parents divorcés qui en avaient été séparés, Olivier Karrer, citoyen français de 53 ans, était sous le coup de deux mandats d'arrêts européens émis par l'Italie et l'Allemagne. Le tribunal d'appel de Colmar vient d'autoriser son extradition dans ces deux pays.

http://www.itele.fr/video/un-francais-ex…ements-denfants

Ein Video über Olivier Karrer, der in Handschellen zu Gericht gebracht wird, mit kleinen Interviews von Olivier Karrer und Marinella Colombo.

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Dienstag, 31. Juli 2012, 03:54

"Die Handschellen klickten bei Oliver Karrer, französischer Staatsangehöriger an der Spitze des CEED, Silvia Kalina, Bjorn Schallmey, Kimberly Hines"

Zitat aus:
http://milano.repubblica.it/cronaca/2012…ziati-39279818/

18 luglio 2012
IL CASO
Presa la banda dei ladri di bambini sequestravano i figli dei divorziati

Parte da Milano l'operazione scaturita dall'inchiesta su Marinella Colombo: i 4 arrestati facevano capo al Ceed, ma secondo la Procura aiutavano il genitore divorziato a sottrarre i figli al coniuge

Avevano costituito una associazione per delinquere e in almeno quattro casi hanno aiutato il genitore divorziato a sottrarre al coniuge i figli. Sono quattro gli arresti eseguiti fra l'Italia, la Germania e la Francia nell'ambito di un'indagine condotta a Milano. L'inchiesta è nata attorno alla sottrazione dei figli di Marinella Colombo, la donna che da anni lotta per vivere con i due figli minori assegnati al padre tedesco. In manette sono finiti Olivier Karrer, francese a capo del Ceed (Conseil européen des enfants du divorce), Silvia Kalina, Bjorn Schallmey, Kimberly Hines.

Übersetzung des Zeitungsberichts:

"Der Fall
Die Bande der Kinderdiebe gefasst
Sie entführten die Kinder Geschiedener
Von Mailand aus nimmt die Operation ihren Lauf, die sich aus den Ermittlungen gegen Marinella Colombo entwickelt hat: Die vier Verhafteten bilden die Führung des CEED, die nach Auffassung der Staatsanwaltschaft den geschiedenen Elternteil unterstützten, dem anderen Elternteil die Kinder zu entziehen.

Sie gründeten eine kriminelle Vereinigung und haben in mindestens vier Fällen dem geschiedenen Elternteil geholfen, dem anderen Elternteil die Kinder zu entziehen. Vier Festnahmen erfolgten in Italien, Deutschland und Frankreich im Rahmen von aus Mailand geführten Ermittlungen. Die Untersuchungen wurden eingeleitet im Zusammenhang mit der Entführung der Kinder von Marinella Colombo, jener Frau, die seit Jahren darum kämpft, mit den beiden minderjährigen Kindern zu leben, die dem deutschen Vater zugewiesen wurden.
Die Handschellen klickten bei Oliver Karrer, französischer Staatsangehöriger an der Spitze des CEED (Conseil Européen des Enfants du Divorce), Silvia Kalina, Bjorn Schallmey, Kimberly Hines.

Der CEED ist gemäß den eigenen im Internet wiedergegebenen Worten eine „Vereinigung von Eltern und Großeltern, Opfer von internationalen Kindesentführungen“, mit derm Hauptziel der Bekämpfung der Entscheidungen des deutschen Jugendamts, das entschied, die zwei Kinder der Colombo dem Vater in Deutschland zuzuweisen. Ein entführtes Kind war 10.000,00 Euro wert.

Chef der Organisation ist nach Auffassung der Ermittler Karrer, der eine kriminelle Vereinigung betrieben hatte, „ausgestattet mit Geldmitteln und logistischen Stützpunkten in diversen europäischen und außereuropäischen Ländern, mit dem Ziel, gegen Vergütung eine unbestimmte Serie von Entführungen Minderjährigen durchzuführen, die Gegenstand von Auseinandersetzungen zwischen deutschen und ausländischen Elternteilen waren“. Nach Auffassung der Ermittlungsbehörde alles „unter dem Schutzschild der Vereinigung CEED“ (der alle Verhafteten angehören) und die offiziell auf internationaler Ebene für angeblich legale Zwecke operierte. Diese waren die Förderung von Kampagnen zur Sensibilisierung der öffentlichen Meinung bezüglich des Schutzes geschiedener Eltern, bei denen angeblich die Kinder von Eltern unterschiedlicher Nationalitäten, besonders die mit einem deutschen Elternteil, ihrem ausländischen Elternteil entzogen wurden.

Die Vereinigung stellte den Eltern, die dem anderen Elternteil anvertrauten Kindern entführen wollen, Schiffe, gefälschte Urkunden, nicht abhörbare Kommunikationsmittel sowie auch „Eheschließungen“ zur Verfügung. Also die Möglichkeit, den „Schützling“ nach der Flucht mit den Kindern zur Tarnung mit einer anderen Person in einem anderen Staat verheiraten zu lassen. Dies geht aus der vom Untersuchungsrichter Luigi Varanelli unterschriebenen Haftanordnung hervor.
Im Fall des Raubes der Kinder der Colombo habe in deren Auftrag Kimberly Hines, amerikanische Staatsangehörige und eine der vier Verhafteten, der Mailänder Frau „die Möglichkeit einer geeigneten Schiffsüberfahrt über das tyrrhenische Meer“ verschafft, „mit dem Ziel, nach Frankreich“ oder in ein anderes Land zu fliehen. Dank der Telefonüberwachungen wurde dieser Plan aufgedeckt. Frau Colombo, so der Untersuchungsrichter, wurde empfohlen „nachdem sie einmal im Libanon angekommen sei“, „einen libanesischen Staatsangehörigen“ zu heiraten, „der den Angehörigen der Vereinigung bekannt war“, zum Erwerb der Staatsangehörigkeit.

Den Verhafteten werden unter verschiedenen Tatvorwürfen in der Haftanordnung drei Fälle von Kindsentführungen vorgeworfen: Die beiden Kinder der Colombo; die Tochter einer Deutschen, Silvia Kalina, auch sie verhaftet mit Europäischen Haftbefehl; ein Kind, das dem deutschen Vater im Auftrag der polnischen Mutter entzogen wurde. In über weitere zehn Fällen, die auf diverse europäische Länder verteilt sind, laufen die Ermittlungen. Das Geld, nach den Ermittlungsbehörden der Preis für die Entführungen, wurde an Karrer bezahlt, dem auch Misshandlung für die Entführung der Kinder der Colombo vorgeworfen wird: In einem Fall sei von einer Person sogar der Betrag von 50.000,00 Euro gefordert worden. Ein Fünfter, der der kriminellen Vereinigung angehört und gegen den ein weiterer Haftbefehl erlassen wurde, ist derzeit noch flüchtig.“

KLARSTELLUNG:

Mit Schreiben vom 2. Januar 2013 wurde mir offiziell mitgeteilt, dass Björn Schallmey seinerzeit zwar verhaftet wurde, sich aber auf freiem Fuß befindet, sich frei bewegen kann und sein Reiserecht etc. nicht eingeschränkt wurde. Er gehörte nicht dem CEED an und folglich auch nicht dessen Führungskreis. Die gegen ihn erhobenen Vorwürfe haben sich größtenteils als haltlos erwiesen. Die italienischen Behörden verfolgen nur noch einen geringen Teil, welcher der Bedeutungslosigkeit beizuordnen ist.

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Samstag, 4. August 2012, 19:29

ja, ist denn das zu fassen?
wenn nur ein bruchteil der amschuldigungen stimmt, hat der verein allen eltern, die ihre kinder unschuldig entbehrten, in ein sehr schlechtes licht getaucht.

glaubt ihr die anschuldigungen?
als in unserem bekanntenkreis ein kindesentzug stattfand, schrieb ich einmal auch oliver karrer an, er antwortete herrisch oder schnippisch, ich verstand seine art nicht. schade, ich hätte mich gerne mit anderen indirekt betroffenen ausgetauscht, aber nur auf freundliche und solidarische art.

denken diese leute, mit ihren angeblichen aktionen betroffenen eine hilfe zu sein?

was könnte mit so viel geld gemacht worden sein, wenn es denn wirklich gefordert wurde?

35

Samstag, 8. September 2012, 02:22

Einspruch gegen die Auslieferung

http://www.leparisien.fr/strasbourg-6700…012-2143503.php

http://www.lalsace.fr/actualite/2012/08/…ee-en-cassation

Justice Deux arrêts de la cour d'appel de Colmar "cassés" par la Cour de Cassation
le 30/08/2012 à 16:58 par AFP
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La Cour de Cassation a cassé deux arrêts récents ordonnant l'extradition vers l'Italie, puis l'Allemagne, d'un Français faisant l'objet de mandats d'arrêts dans ces pays pour complicité dans des enlèvements d'enfants, a-t-on appris jeudi auprès de son avocat.
La chambre de l'instruction de la cour d'appel de Colmar avait ordonné le 19 juillet l'extradition vers l'Italie puis l'Allemagne d'Olivier Karrer. Cet homme de 52 ans, a fondé une association dénonçant les procédures allemandes en matière de garde d'enfants lors de divorces binationaux.
Il fait l'objet de mandats d'arrêt européens délivrés par les parquets de Munich (Allemagne) et Milan (Italie), pour complicité dans plusieurs enlèvements internationaux d'enfants. Il avait été interpellé le 12 juillet à Strasbourg sur la base de ces mandats.
La chambre criminelle de la Cour de cassation «a cassé et annulé le 24 août les deux arrêts de la Cour de Colmar, pour des questions d'ordre technique», relatives au code de procédure pénale, a dit à l'AFP Me Grégory Thuan, l'avocat de M. Karrer.
L'affaire est renvoyée devant la chambre de l'instruction de la Cour d'appel de Nancy, qui dispose de 20 jours à compter du 24 août pour se prononcer sur l'extradition, a-t-il précisé.
Devant la chambre de l'instruction de Colmar, en juillet, M. Karrer avait demandé à pouvoir se défendre devant la justice, estimant être poursuivi pour «ses opinions politiques». Président du Conseil européen des enfants du divorce (CEED), il est mis en cause par l'Allemagne pour «participation à une organisation criminelle en vue d'enlèvement d'enfants», dans le cadre de procédures de divorce conflictuelles entre parents allemand et étranger.
L'Italie, de son côté, le poursuit pour sa complicité présumée dans l'enlèvement en 2010 de deux enfants par leur mère italienne alors qu'ils étaient confiés à leur père en Allemagne.
le 30/08/2012 à 16:58 par AFP

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Samstag, 8. September 2012, 02:39

Offener Brief von Olivier Karrer aus der Haft Colmar

Offener Brief aus der Haft Colmar

Olivier Karrer
BP 60485
68020 COLMAR Cedex
... Colmar, den 07. August [2012]

Lieber Jean-Paul,
da ich weiß, dass du nicht in Urlaub bist und ich nicht weiß, was in der Welt draußen alles so passiert, schreibe ich dich an, um einige Informationen mitzuteilen mit der der Bitte, diese Informationen so gut wie möglich an die Öffentlichkeit zu bringen.
Du kannst dich auch an Freunde von uns wenden, damit sie dir dabei helfen.
Zunächst möchte ich sagen, dass es mir sehr gut geht. Die Moral ist guter Dinge und ich habe keine Langweile. Ich nutze gerade die Zeit meiner Freiheitsentziehung dazu, die Dinge zu Papier zu bringen, die ich vorher aus Zeitmangel nicht fertig machen konnte, weil ich immer wieder mit dem einen oder dem anderen Familienfall beschäftigt war. Ich schreibe vor allem ein Buch über die juristischen Praktiken in Deutschland, das die Deutschen ganz schön blamieren könnte.

Der Richter und die Staatsanwaltschaft in Colmar haben übrigens ohne ein Wimpernzucken dem Auslieferungsgesuch der kriminellen Deutschen zugestimmt. Sie haben entschieden, mich zunächst nach Italien und dann nach Deutschland zu schicken und legitimieren damit die Geburt einer neuen Form von Tourismus: Den Kerkertourismus. Es ist klar, dass das Ziel der Münchner Staatsanwaltschaft und deren Kollaborateurs in Mailand darin besteht, mich so lange wie möglich ohne Verhandlung hinter Gittern zu behalten.
Es geht denen nicht um Gerechtigkeit. Ihnen geht es darum CEED mundtot zu machen, um ihre kriminellen Taten zu vertuschen, so wie die Beugehaftmaßnahmen der deutschen Staatsanwaltschaft (noch vor jeglicher zivilrechtlichen Entscheidung) oder wie die Entführung von Kindern in Slowenien durch die italienische Polizei auf Anordnung von Gaglio. Es geht aber auch darum, das Verfahren von Marinella vor dem EGMR zu blockieren.

Gegen die beiden Entscheidungen in Colmar vom 19.07.2012 habe ich jedenfalls Einberufung eingelegt. Am 22. August wird dann darüber entschieden.
Ich bitte alle darum, aktiv alle Hebel in Gang zu setzen, um so viele Informationen wie möglich, noch vor diesem Datum zu veröffentlichen.
In Diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, nicht die Falle zu geraten, die hier alle treffen kann: Für die Freiheit kämpfen, das ist OK, statt sich gegenseitig zu bekriegen, um das Jugendamt als eine kriminelle Mafia-Organisation in Europa anzuprangern und die deutsche Regierung wegen der offensichtlich nationalsozialistischen Praktiken der Justiz verurteilen zu können.

Wir lassen uns um unseren Kampf nicht betrügen und sollten alle Kräfte in die positive Richtung bündeln: Lasst uns für eine internationale Untersuchungskommission einsetzen, um Deutschland im Sinne der Forderungen von CEED zu verurteilen und meine Entlassung folgt dann automatisch.

Ich kann mir vorstellen, dass es viele Leute gibt, die mich unterstützen wollen. Aber die Leute wissen nicht wie. Rechtsanwalt Thuana war von den vielen Zeugenerklärungen, die er erhalten hat und die mir noch nicht vorliegen, sehr beeindruckt. Damit diese Menschen ihre Sympathien äußern können, bitte ich dich [lieber Jean-Paul] darum, Lio oder auch anderen Personen zu sagen, dass sie die Adresse veröffentlichen sollen, die ich dir mitgeteilt habe. Anbei noch die Kontonummer, die mir hier in der Haft in Colmar zugeteilt wurde:

IBAN: FR76 1007 1680 0000 0010 0151 155
BIC: TRPUFRP1
Bank: TPCOLMAR
Empfänger (ich)

Das überwiesene Geld bekomme ich dann später, wenn ich die Ortschaften (die ich noch bekannt geben werde!) verlassen habe.

Ich würde mich natürlich auf Post von euch sehr freuen. Und um es noch klarer zu stellen, ich würde mich auch auf jeden freuen, der sich mit mir im Besuchszimmer treffen möchte. Und ganz besonders auf Journalisten.

Soviel zu den Neuigkeiten. Die Atmosphäre ist gut hier, das Personal human und das Essen ist viel besser als in den Urlaubsclubs.

Viele Grüße an alle. Den Brief kannst du scannen und danach weiterleiten.
Bis bald.

PS: Ich wäre dir dankbar, wenn du mir eine Adressenliste der Personen zukommen lassen könntest, die sich Post von mir wünschen. Ich habe hier gar keine Adressen.

gez. Olivier

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Samstag, 8. September 2012, 02:52

Die Stimme Russlands

http://german.ruvr.ru/2012_09_04/87187182/

Verhaftung "des politischen Dissidenten" Olivier Karrer

Olivier Renault

4.09.2012, 18:01

Foto: wikimannia.org

Seit dem 12. Juli ist Olivier Karrer, 52, in dem Gefängnis von Colmar aufgrund eines europäischen Haftbefehls aus Deutschland und aus Italien verhaftet. Von mehreren Jahren Gefängnissen in Italien und in Deutschland ist Olivier Karrer bedroht. Die Staatsanwaltschaft aus Deutschland und aus Italien werfen ihm vor, Mitwirkung an einer kriminellen Vereinigung und Entführung Minderjähriger und dafür Geld bekommen zu haben.

Bei den Mitgliedern seines Vereins, CEED «Le Conseil européen des enfants du divorce», ist dieses Verfahren einen bösen politischen Angriff, besonders weil « die Richter aus Frankreich das Beweismaterial nicht prüfen dürfen ». Auch wenn die Kassationskammer das Gerichtsurteil des Amtsgerichtes von Kolmar am 24. August angefochten hat, wird das Schicksal «des politischen Dissidenten» am 6. September im OLG Nancy entschieden sein.

Fortsetzung siehe Link

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Samstag, 8. September 2012, 02:59

Zitat Boulland, Europaparlament, Petitionsausschuss

Boulland: "He also said that he has become aware of the fact that the internet campaign initiated by CEED (Conseil Europeen des Enfants du Divorce), an organisation which actually had approached him, could not be taken seriously as its provocative actions undermined its credibility and possibly weakened the chances of legitimate complaints being objectively assessed." Page 11/14

http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2…07/906407de.pdf

http://www.europarl.europa.eu/meetdocs/2…07/906407de.pdf

www.europarl.europa.eu

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Samstag, 8. September 2012, 03:26

Kanal von TheStudebaker1955 auf youTube

Auf diesem Kanal laufen zahlreiche Videos, die vom Besitzer des Kanals in Zusammenarbeit mit Beata P. gedreht und kommentiert wurden, um über Kindesentziehungen gegenüber ausländischen Eltern durch das Jugendamt zu berichten.
Diverse Videos thematisieren Olivier Karrer.
Das Suchergerbnis nach dieses Videos ist hier zu finden:

http://www.youtube.com/results?search_qu…c.1.3_2pFSbadlQ

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Samstag, 8. September 2012, 03:43

Petitionsausschuss im EU-Parlament am 12. 01. 2012 über Olivier Karrer, Kindesentziehungen und das Jugendamt

Europarlamentarier Wieland:

"... wie Herr Karrer zum Beispiel, der mittlerweile auch als Krimineller identifziert ist, der sich betätigt bei Kindesentziehungen, der Veröffentlichungen macht ..."

http://www.youtube.com/watch?v=IP8Iw74phEU