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Lotosritter

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Mittwoch, 26. Februar 2014, 01:31

Ein Fürsprecher der Pädophilen schießt über sein Ziel hinaus

Es ist schon ein seltsamer Zeitpunkt zu dem der Sexualmediziner Prof. Klaus Michael Beier an die Öffentlichkeit tritt und meint:

Zitat

"Aus meiner Sicht spricht jedenfalls nichts dagegen, wenn ein pädophiler Mann eine exponierte Position in der Gesellschaft übernimmt, solange er die volle Verantwortung für seine sexuelle Präferenz übernimmt und sein Verhalten sicher kontrollieren kann"(SPON)


Beier ist Direktor des Instituts für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité in Berlin und somit verantwortlich für das Präventionsprojekt „Kein Täter werden“, dass sich an pädophil veranlagte Männer wendet.

Weiterhin meint Beier:

Zitat

"Angehörige einer sexuellen Minorität können besonders wertvolle Mitglieder der Gesellschaft sein, weil sie eine ganz andere Wahrnehmung für Entrechtung und Ausgrenzung haben." Beier sagte, es sei ausgeschlossen, dass ein pädophiler Mann seine sexuelle Präferenz ändern kann.(SPON)


Was will Beier damit sagen? Dass Päderasten aufgrund ihrer abnormen Neigung besonders sensibilisiert sind für die Anliegen anderer Minderheiten? Welche Minderheiten meint er damit? Wohl Minderheiten, die die Hilfe von Päderasten benötigen, da sie sich selbst nicht artikulieren oder ihre Sache vertreten können. Meint Beier eventuell gar die 300.000 geschätzten Frauen mit pädophiler Neigung , denen sich Päderasten annehmen könnten?

Ich denke, Beier meint gar nichts, sondern folgt einem grünen Bauchgefühl und sitzt damit einem Zirkelschluss auf. Denn Minderheiten haben per se kein Verständnis für andere Minderheiten, sondern ausschließlich für ihre eigenen Minderheitenprobleme. Alles andere ist eher ein Paktieren nach dem Motto: Der Feind meines Freundes ist auch mein Feind. Minderheiten sind auch nicht per se die besseren Menschen, denen man zwingend mit Verständnis begegnen muss. Es gibt genügend Minderheiten, zum Beispiel die der Antisemiten, denen man bestenfalls nur psychopathologische Wahrnehmungen attestieren kann.

Dass ein Päderast zu einem angesehenen „zölibatären“ Politiker werden könnte, ist ebenfalls ein Wunschdenken. Zum einen ist es mit der Verantwortung von Politikern nicht weit her, da gilt es in kritischen Momenten, eher zu tricksen, zu korrumpieren und zu verdecken. Zum anderen wird sich anders als Homosexuelle, keine Frau und kein Mann als Päderast oder und Pädophile outen wollen. Denn man würde sein Outing politisch nicht überleben, wie wir am Fall Edathy ablesen können. Glauben wir Edathys Verlautbarung, so hat er kein inkriminiertes Material auf seine Computer geladen. Von daher wäre er wohl beinahe ein Kandidat, wie Beier ihn meint, gewesen. Jedenfalls hat er als Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages hervorragende politische Arbeit geleistet und war dadurch ministrabel geworden.

Es ist also eher eine Banalität, dass ein Mann oder eine Frau durchaus sachkundige und verantwortungsvolle Führungspositionen besetzen und dennoch eine abgründig dunkle Seite hegen und pflegen können.

Wer sich jedoch an Kindern vergangen hat, wird in unserer Gesellschaft immer geächtet sein. Das ist so. Man mag dies aus einem ethischen Anspruch heraus bedauern, doch bleibt dies papieren. Nur selten werden verurteilte Mörder zu Staatspräsidenten, und wenn waren es „politische Morde“, die sie davor begangen haben. Wären sie erkennbare Lustmörder gewesen, wären sie chancenlos geblieben.

In Bayreuth holte einen CSU-Stadtratskandidaten dieser Tage seine päderaste Vergangenheit ein. Er trat, nachdem seine einschlägige Verurteilung bekannt wurde, sofort aus der Partei aus und wird auf ein mögliches Mandat verzichten. Er war 2007 als Jugendlicher verurteilt worden, und die Staatsanwaltschaft ermittelt aktuell erneut gegen ihn. Kinderschändern wird auch im Wahlkreis von Ex-Bundeminister Friedrich keine zweite Chance gegeben.

Meiner Ansicht nach wurde Prof. Dr. Dr. Beier, durch seine Beschäftigung mit seinem Projekt zum Komplizen der Pädophilen. Er möchte an sie glauben, weil er an sein Projekt glaubt. Allerdings verkennt Beier die gesellschaftliche Realität. Dies gilt sowohl für die Mitwelt des Pädophilen als auch für ihn selbst; denn es liegt in der Natur jeder Therapie, dass nicht jeder Therapierte sein Therapieziel auch erreicht. Insofern reihe ich Beiers öffentlich geäußerte Ansicht zur Ungefährlichkeit und dem Verantwortungsbewusstsein der Pädophilen in die Reihe propädophiler Ideologie aus den 70er und 80er Jahren ein, die derzeit nicht zu Unrecht gegen die Grünen skandalisiert werden. Beier betreibt, auch wenn er es vermutlich nicht so sieht, Lobbyarbeit für Täter und Täterinnen.

Etwas weniger Elfenbeinturm würde ihm und seiner Forschung gut tun.

Lotosritter