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Lotosritter

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Donnerstag, 13. Februar 2014, 17:05

Polit-Klüngel warnt Verdächtigen

Der Fall Sebastian Edathy wird zum Skandal. War Edathy nach den bekanntgewordenen Durchsuchungen seiner Wohnung und seines Büros zunächst nur verdächtigt, womöglich Kinderpornographie bestellt und auf seinem Computer gehortet zu haben, so zeigt sich nun, dass er von anderen Politikern gewarnt wurde.
Der damalige kommissarische Innenminister Zimmermann informierte im Oktober 2013 den SPD-Vorsitzenden Gabriel über das womöglich schwarze Schaf in seinen Reihen. Edathy erfuhr davon und hatte offensichtlich genügend Zeit, Beweismittel zu vernichten. So berichtet der Stern heute:

Zitat

Bei den aktuellen Durchsuchungen sei jedoch nur noch ein intakter Computer sichergestellt worden, berichten der NDR und die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Alle anderen Rechner waren weg, aufzufinden waren nur Teile von einer oder mehreren Festplatten, die zuvor mit einem stumpfen Gegenstand demoliert und möglicherweise irreparabel beschädigt wurden. Edathy habe Vertrauten gegenüber jedoch bestritten, Beweismittel vernichtet zu haben.

Strafvereitelung nennt man den Vorgang, der da geschehen ist. Selbstverständlich werden uns die Politiker nun erklären, warum das keine Strafvereitelung sondern nur demokratische Fürsorge war.

Auf mich als Überlebenden sexueller Gewalt wirken diese Berichte bedrohlich; denn sie bedeuten, dass man nicht einmal höchsten Politiker trauen kann, dass sie sich für die Sache der Geschändeten und nicht für die Sache der Täter einsetzen.
Lotosritter