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Freitag, 7. Februar 2014, 14:48

Zwischenbericht zur Pädophiliedebatte bei den Grünen liegt online vor

Nun liegt ein umfangreicher Zwischenbericht des Parteienforschers Franz Walter über pädophile Aktivitäten bei den Grünen und im politischen Umfeld der Alternativbewegungen in den 70er und 80er Jahren vor. Titel: „Pädophiliedebatte bei den Grünen im programmatischen und gesellschaftlichen Kontext“. Er kann hier online abgerufen werden .

In diesem vorläufigen Bericht wird anhand des gesichteten Archivmaterial beschrieben, wie es zu den Forderungen der Grünen nach straffreiem Sex mit Kindern kam. Es sind zum Teil erschreckende Berichte, die in diesem Dokument wiedergegeben werden. So wird beispielsweise erwähnt, dass es Gedanken gab, selbst sexuelle Gewalt gegen Kinder straffrei zu setzen, da ein Kind, das die Übergriffigkeit eines Erwachsenen abwehre und dessen Widerstand gebrochen wird, gar nicht wissen könne, was ihm Angenehmes und Gutes durch den Kinderschänder geschähe. (Seite 93)

In ihrem Resümee schreiben die Berichterstatter, wie problematisch es ist, dass sich die Grünen heute an ihre aktive Rolle nicht mehr erinnern wollen, während zugleich die Opfer, in dem durch sie herbeigeredeten pädokriminellen Milieu, ihr Leben lang an den psychosomatischen Folgen der erlittenen Übergriffigkeiten leiden.

Das untenstehende Zitat bezieht sich auch auf die Humanistische Union, in der sich viele grüne, freidemokratische und sozialdemokratische Politiker trafen, und die dort den pädophilen Forderungen bis ins Jahr 2000 hinein keine vernehmlichen Widerworte entgegensetzten.


Zitat


Außerhalb der Grünen war das Thema keinesfalls mit Beginn der 1980er Jahre beendet. Die Debatte bei pro familia wie auch in der Humanistischen Union hält - nach bisherigen Erkenntnisstand - sogar länger an als bei den Grünen. Bei der Humanistischen Union sinnierte man noch zur Jahrtausendwende darüber, dass die „Freigabe der Pornographie und aller freiwilligen sexuellen Handlungen* Grundvoraussetzung für die Verringerung von sexuell motivierter Gewalt sei, was dort aber nicht unwidersprochen blieb.
Wenn nun heute die Vertreter und Zeitgenossen solcher Organisationen zur apologetischen Verniedlichung Ihrer Beiträge neigen oder schlicht abstreiten. Debatten solcher Art über¬haupt geführt zu haben, so steh; die geschrumpfte oder bewusst reduzierte Gedächtnisfähigkeit im starken Kontrast zur Lage der Opfer von sexuellem Missbrauch, die oft ein Leben Lang seelisch schwer daran zu tragen haben. Damit trifft das Trauma der einen auf die Am¬nesie der anderen. Die Wunden wollen nicht heilen, werden durch wurschtige Entlastungsphrasen - dass alles sei doch Schnee von gestern - wieder und wieder denkbar schmerzhaft aufgerissen. Deswegen ist es {nicht allein) seitens der Grünen ganz unvermeidbar sich zu erinnern, auch wenn es qualvoll und elektoral abträglich sein mag. Es reicht keinesfalls, auf einen besonderen Zeitgeist, auf lediglich wenige Verirrte und randständige Sektierer in den eigenen Reihen zu verweisen, die man längst hinter sich gelassen habe.