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Mittwoch, 20. Mai 2015, 11:59

In Berlin sollen mehr als 1000 Jungen im Umfeld der Grünen missbraucht worden sein

Bei der Vorgängerorganisation der Grünen in Berlin, der Alternativen Liste, soll sexueller Missbrauch weit häufiger geschehen sein, als bislang angenommen. Der Tagespiegel berichtet von vermutlich über 1.000 Opfern, überwiegend Jungen. Die Täter seien innerhalb und außerhalb der Partei gut vernetzt gewesen.

Zitat

Sie gründeten eine eigene Arbeitsgemeinschaft „Jung & Alt“ innerhalb der Partei und richteten in Kreuzberg einen Freizeitladen namens „Falckenstein“-Keller ein. Dort missbrauchten sie nach Zeugenaussagen zahlreiche Jungen, die sie vorher in Grundschulen angeworben hatten.

Zitat

Thomas Birk, Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, und einer der Autoren des Berichts der Untersuchungskommission, sprach bereits im März von "bis zu 1000 Opfern" sexueller Gewalt. Diese hohe Zahl bestätigte er nun ausdrücklich gegenüber dem Tagesspiegel. „Es ist schwer auszuhalten“, sagte Birk, „aber es gab Täter in den Reihen der Grünen“. Sie seien sowohl in die Partei hinein als auch zu gesellschaftlichen Gruppen gut vernetzt gewesen. „Wir hatten damit bis Mitte der 1990er Jahre zu tun. Die Schwulen-AG unserer Partei war bis 1993 mehr oder minder ein Pädo-Bereich“, sagte Birk.

Die Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Bettina Jarasch und Daniel Wesener, widersprachen der genannten Zahl von möglicherweise bis zu 1000 Opfern. Diese Zahl werde im Bericht nicht genannt.

(Quelle: Tagesspiegel von Gerd Nowakowski, Christian Füller)
Update: Inzwischen sind die Grünen gegen den Tagesspiegel juristisch vorgegangen. Denn die angebliche Opferzahl sei spekulativ. Bislang haben sich bei der grünen Opferhotline 5 sexuell Geschändete gemeldet. Davon waren aber nur zwei von Grünen Parteimitgliedern sexuell missbraucht worden. Die anderen drei sind Opfer des Grünen Dunstkreises.


Es ist schon bizarr, wie die Grünen radikale Aufarbeitung verstehen. Christian Ströbele spielt die drei Affen, nichts gehört, nichts gesehen, nichts gesagt, und hat darum gleich gar keinen Grund sich zu schämen . Die Partei ist um ihren guten Ruf besorgt. Nein, 1000 Kinder waren es nicht, es waren nur ... Und schon ist man am diminuieren und bei der Triage. Bettina Röhl bringt es in ihrem Kommentar auf den Punkt.

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Mittwoch, 20. Mai 2015, 12:16

Kommentare

In einem weiteren Artikel zur Vorstellung der Untersuchung durch die grüne Landespartei Berlin gibt es viele abwickelnde Kommentare, unter anderem diesen:

Zitat


3. Olle KamellenDie Täter sind schon lange tot.
Was soll der Quatsch?
Der Quatsch betrifft die geschändeten Jungen, die Opfer einer verlogenen Liberalität wurden, die unter dem politischen Deckmantel sexueller Befreiung missbraucht wurden. Unter diesem Deckmantel werden auch heute Kinder durch sozialdemokratische und grüne Bildungspolitiker mit überspannter sexueller Aufklärung belästigt und teilweise auch missbraucht.
Die Geschehen abzuwiegeln, wie es Künast im letzten Bundestagswahlkampf tat, und wie es jetzt Grünen affine Leserbriefschreiber im Tagesspiegel tun, ist eine Fortsetzung der Erniedrigung. Die Opfer werden verachtet, die Täter entschuldigt.
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Donnerstag, 21. Mai 2015, 03:21

Wir sind nicht der Ort der Täter

"Wir sind nicht der Ort der Täter," sagte Renate Künast auf Wahlkampftour am 5. September 2013 in Dorfen. Die Süddeutsche Zeitung berichtete davon:

Zitat

Ganz zum Schluss ist Renate Künast doch noch der Kragen geplatzt, als sie ein Zuhörer auf die Pädophilen-Debatte bei den Grünen ansprach: "Wir sind nicht der Ort der Täter", sagte die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion auf ihrer Wahlkampftour in Dorfen. Das sei eine "Hetzkampagne der CSU". Sie lasse sich nicht mit der Katholischen Kirche vergleichen, wo es solche Übergriffe gegeben habe. Bei den Grünen habe es einst eine Debatte darüber gegeben, ob Pädophilie straffrei sein sollte; im übrigen habe man auch in der FDP darüber diskutiert. Damals habe man sich eben offen mit Sexualität auseinandergesetzt; als Reaktion auf restriktive Jahrzehnte in Deutschland, in denen Homosexualität noch strafbar und Vergewaltigung in Ehe lediglich Nötigung gewesen sei.
Nun nach der aktuellen erschreckenden Offenlegung des Missbrauchs in der Alternativen Liste von Berlin, deren Mitbegründerin Künast war, sagt sie: "„Ich kann nur mit Grausen daran denken, was wir Menschen angetan haben, indem wir überhaupt Debatten über die Straffreiheit von Sex mit Kindern zugelassen haben." Nein, Frau Künast hat es immer noch nicht verstanden, dass sie sich am Ort der Täter befindet. Und dass die Grünen wieder dabei sind, sexuelle Übergriffe auf Kinder zu provozieren, wobei sie diesmal die Kinder selbst zu Tätern machen, indem sie gemeinschaftliches Masturbieren und Erkunden von Sextoys für den Sexualkundeunterricht in Kindergärten und Schulen empfehlen.

Der Tagesspiegel berichtet über die Reaktion von Künast auf die jüngsten Aufdeckungen:

Zitat

Die AL-Mitgründerin und ehemalige Berliner Fraktionschefin Renate Künast sagte dem Tagesspiegel, sie könne sich das institutionelle Versagen heute nicht erklären: „Ich kann nur mit Grausen daran denken, was wir Menschen angetan haben, indem wir überhaupt Debatten über die Straffreiheit von Sex mit Kindern zugelassen haben. Im Zuge der großen kriminalpolitischen Reformdebatte haben wir nicht erkannt, dass dabei auch Tabus aufgebrochen werden, die man nicht aufbrechen darf. Es gab einen Mangel an Gefühl dafür, wer schutzbedürftig ist.“ Daniel Wesener, grüner Landesvorsitzender, sprach von einem gewissen „Opportunismus“ der Schwulen gegenüber den Pädophilen. Kritisch gegenüber den Pädophilen war innerparteilich nur eine Kreuzberger Frauengruppe, die von „einvernehmlicher Sexualität“ zwischen Erwachsenen und Kindern nichts wissen wollte. Dagmar Riedel-Breitenstein, Mitglied der Gruppe und der Kommission, sagte, bei den Grünen habe es eine gewisse „Gleichgültigkeit“ für die Ziele der Pädophilen gegeben.

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Freitag, 22. Mai 2015, 02:01

Der schauerliche Bericht der Berliner Grünen zu ihrer pädophilen Vergangenheit

Der Bericht der Berliner Grünen über ihre Kungelei mit den Kinderschändern liegt nun vor. Hier der Link .

Der Bericht dokumentiert mit welcher Empathielosigkeit über lange Zeit das Leid der Kinder ignoriert wurde. Man war von der Wahnidee einer einvernehmlichen Sexualität zwischen Erwachsen und Kindern ideologisch derart gefesselt, dass man gar nicht auf die Idee kam daran zu denken, wie es einem elfjährigen Jungen ergeht, der von einem Mann anal penetriert wird. Dementsprechend heißt es in dem Bericht (S. 85) auch:

Zitat

Auf Nachfragen bei den Zeitzeugeninterviews von AL-Mitgliedern wurde bestätigt, dass mögliche Opfer von Pädosexuellen nicht Gegenstand der Überlegungen waren, wenn es um die Beseitigung der entsprechenden Paragrafen zum Schutz von Kindern ging. Es wurde eher die vermeintliche Diskriminierung der Täter (die damals oft als die Opfer bezeichnet wurden) in den Vordergrund geschoben.
Der Bericht ist ein Dokument für die moralische und seelische Verwahrlosung, die durch ideologische Denkgebote und durch Gruppendisziplin entsteht. Die ideologische Weltsicht beschränkt die Weltwahrnehmung und der Korpsgeist lässt einen schweigen, wo Schreien angebracht ist.

Die Zusammenarbeit und das Interesse an der Pädosexuellen Lobby innerhalb der grünen Partei endete erst Mitte der 90er Jahre, als die Partei pädosexuelle Straftäter aus ihren Reihen ausschloss und nicht mehr als Opfer akzeptierte.

Interessant an diesem Bericht ist zudem, dass es pädophile Wohngemeinschaften bei den Grünen gab, in denen lesbische Frauen mit Mädchen zusammenlebten:

Zitat

Die Rechercheergebnisse für den Zeitraum von 1978 bis 1995 enthalten für die ersten Jahre einige Hinweise, dass sich auch pädosexuelle Lesben (z.B. aus der Oranienstraßenkommune und der Indianerkommune) in AL-Diskussionen für die Abschaffung der Paragrafen 173-176 StGB eingesetzt haben. In einem Flugblatt der Oranienstraßenkommune mit dem Titel „Mädchen im Kampf“ vom März 1980 wurde die Streichung der Paragrafen 173-176 StGB und die Legalisierung sexueller Beziehungen von Erwachsenen und Kindern gefordert. Verschiedene Gruppen (Schwule, Frauen) innerhalb der AL waren auf den heterosexuellen Mann als Sexualstraftäter fixiert. Dies führte dazu, dass gleichgeschlechtlicher Missbrauch durch Männer verharmlost und Missbrauch durch Frauen gar nicht thematisiert wurde.
In ihrem Resümee gestehen die Berichterstatter ein, dass es womöglich auch im institutionellen Rahmen der Partei zu sexuellem Missbrauch gekommen sei, man hierbei jedoch immer wieder auf große Erkenntnislücken stieß (S. 82):

Zitat

Heute steht außer Frage, wenn es um sexuelle Gewalt geht, wer Täter ist und wer Opfer. Besonders in der ersten Hälfte des Berichtszeitraums von 1978 bis 1995 existierte jedoch ein Durcheinander der Begrifflichkeiten und der Wahrnehmungen. Dies führte dazu, dass in der Berliner AL Täter nicht deutlich und Opfer gar nicht oder nur am Rande wahrgenommen wurden. Schlimmer noch: Die Täter und ihre Sympathisanten verstanden es, eine Opferrolle für die Täter zu konstruieren. Die Opfer dagegen wurden als selbstbestimmte Kinder und Jugendliche dargestellt, denen sexuelle Übergriffe nicht schaden würden. Im Rahmen der Kommissionstätigkeit gab es Erkenntnisse über mindestens zwei pädosexuelle Täter, die zumindest zeitweise der AL (später Bündnis 90/DIE GRÜ- NEN) angehörten. Bei ihren Opfern handelte es sich im Wesentlichen um Jungen im Alter von 7 bis 12 Jahren. Die Kommission hat bislang keine Hinweise darauf, dass im institutionellen Kontext der Partei – also in Parteiräumlichkeiten, am Rande von Veranstaltungen oder Sitzungen (etwa der Gruppe „Jung und Alt“), bei Parteiaktivitäten wie Gruppenfahrten, Feiern, etc. – sexueller Missbrauch stattgefunden hat. Allerdings ist die Kommission bei ihrer Arbeit auch immer wieder auf große Erkenntnislücken gestoßen – insbesondere die Vorgänge in der Gruppe „Jung und Alt“ sind bislang weitgehend im Dunklen geblieben. Deshalb kann die Kommission die Möglichkeit nicht ausschließen, dass es doch auch im institutionellen Rahmen der Partei Opfer von sexuellem Missbrauch gab. Gleiches gilt für mögliche weitere Täter mit grünem Parteibuch.
Und noch einmal wird es grusselig, wenn die Berichterstatter zu den Opfern Stellung nehmen (S. 85). Den hier kommen sie – übrigens im Widerspruch zu der Erwähnung pädophiler Frauen - zu der Erkenntnis, dass es ausschließlich Jungen waren, die Opfer pädosexueller Netzwerke waren, und dass diese Jungs der Partei und ihrem Umfeld schnurzegal waren. Und hierzu stelle ich fest, dass die Diskriminierung von Jungen innerhalb der Grünen nach wie vor institutionalisiert ist. Zum Beispiel sieht der Mitgliedsantrag der Grünen Jugend männliche Mitglieder nicht vor. Es gibt zum Geschlecht nur die Möglichkeit „weiblich“ oder „nicht weiblich“ zu markieren.

Hier offenbart sich die anhaltende ideologische Vernebelung der Grünen. So wie sie sich aktuell auch in ihrer Hasskampagne gegen die Eltern zeigt, die gegen den übergriffigen und die Kinderinteressen ignorierenden Sexualkundeunterricht demonstrieren. Diese Eltern werden als Homophobe und Nazis beschimpft; so wie man einst Eltern, die es nicht hinnahmen, dass ihr Kind von einem erwachsenen Grünen missbraucht wurde, als rückständig beschimpfte. Das Opfer in den Augen der Grünen war damals der Täter.

Zitat

Die Recherche hat ergeben, dass das sexuelle Interesse der bekannten Täter ausschließlich auf Jungen gerichtet war. Frauke Homann (damals Sozialarbeiterin in Kreuzberg) hat in einem beeindruckenden Zeitzeugeninterview ihre Arbeit mit betroffenen Jungen in Kreuzberg geschildert, die Opfer von pädosexuellen Netzwerken wurden, an denen auch Karst und Ullmann beteiligt waren. Dabei berichtet sie auch von den Schwierigkeiten, welchen sie begegnete, wenn sie sich für diese Jungen einsetzen wollte: Vor allem in den sozial benachteiligten Bevölkerungsgruppen habe es Opfer außerfamiliären pädosexuellen Missbrauchs gegeben. Sie waren zwar unterschiedlicher Herkunft, es handelte sich aber immer um Jungen. Seitens der linken Männer habe es bis Ende der 1980er Jahre für diese Opfer so gut wie keine Unterstützung gegeben. Ihr wurde entgegnet: „Wir wollen doch niemanden diskriminieren. Bei Jungen ist es vielleicht nicht so schlimm, bei Mädchen viel schlimmer. Im pädosexuellen Bereich ist das ja einvernehmlich, wir üben keine Gewalt aus.“ Als sie bei Wildwasser berichtete, dass sie von einer großen Gruppe Jungen wisse, die außerhalb der Familie von Pädosexuellen missbraucht werde, wurde ihr entgegnet: „Wir kümmern uns hier um Mädchen“
So mutig dieser Bericht der Berliner Grünen ist, so lückenhaft ist er. Und er kam erst zustande, nachdem die Partei gar nicht anders konnte, als die Karten auf den Tisch zu legen. Auffällig ist in diesem Zusammenhang wie großzügig in der veröffentlichten Meinung den Grünen Pardon gewährt wird, dass der katholischen Kirche bis heute noch versagt wird. Aber die Gründe für diese scheele Wahrnehmung wären ein Thema für sich. Jedenfalls haben die Grünen sich bislang nicht durch Taten als Bekehrte ausgezeichnet. Ihre Forderungen nach Abschaffung des Inzestparagraphen und ihr Eifer sexuelle Scham zu diskriminieren machen sie nicht glaubwürdig.

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