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Lotosritter

Fortgeschrittener

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Samstag, 20. Dezember 2014, 00:29

Kinderspielzeug

Aus formal juristischen Gründen wurde aktuell vom BGH (Urteil siehe hier) einem homosexuellen männlichen Paar die Elternschaft für ein Bestellkind gewährt. Das homosexuelle Paar hat mit dem Sperma des einen Mannes und einer anonymen Eispende eine Befruchtung durchführen lassen, und dann das Kind von einer Leihmutter in den USA austragen lassen. Das Kind wird also nie wissen, wer seine Mutter ist. Es wird wahrscheinlich nie wissen, wer es unter welchen Umständen ausgetragen und geboren hat. Das Kind lebt den Wunsch eines homosexuellen Paares nach widernatürlicher Elternschaft. Ich meine, dass dies ein Kindesmissbrauch vom Moment der künstlichen Zeugung an ist.
Lotosritter

Einen lesenswerten Kommentar zu diesem Geschehen findet man hier :

Zitat

Man muss auch kein Hellseher sein, um zu wissen, aus welcher sozialen Schicht Leihmütter in den USA, in Kalifornien im vorliegenden Fall, stammen (was unseren engagierten Linken offensichtlich egal ist), die sich auf einen Handel einlassen, der eine neue Form der Prostitution konstituiert und die entsprechenden Leihfrauen zum Instrument der Wünsche Dritter objektiviert.

Hier findet eine neue soziale Stratifizierung statt, mit einer Unterklasse, die in jeder körperlichen Hinsicht ausgebeutet werden darf: Man kann sie als Brut- und Gebärkasten für die eigenen Kinderwünsche gebrauchen, sich ihre Organe besorgen, sofern ein eigener Mangel besteht. Welche weiteren Möglichkeiten, die polyperspektivische Gesellschaft noch bereit hält, man wagt es sich nicht vorzustellen.