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Mittwoch, 28. Mai 2014, 13:49

Frauen, die Kinder verführen, sind nicht pädophil

So jedenfalls die Meinung der Schweizer Weltwoche. Der Fall, eine Frau hat über ein halbes Jahr lang Geschlechtsverkehr mit einem 13jährigen Buben, den sie zudem noch unter Drogen setzte.
In seinem Blog "Genderama" veröffentlicht Arne Hoffmann einen Leserbrief zu dem Artikel der Weltwoche: http://genderama.blogspot.de/2014/05/les…-weltwoche.html

Der Artikel ist noch nicht online. Sollte er online zu lesen sein, werde ich ihn hier verlinken.

In der Zeitung "20 Minuten" wird der Fall der pädophilen Täterin ebenfalls ausführlich berichtet: http://www.20min.ch/schweiz/zuerich/stor…hrigen-14712501

Und selbstverständlich ist die arme Kinderschänderin selbst ein Opfer. So bemerkt "20 Minuten":

Zitat

Täterin selbst ein Sex-Opfer

Die Polizei nahm die Beschuldigte am 6. Dezember 2012 fest, worauf sie mehrere Monate in Untersuchungshaft verbrachte. Seit Mittwoch steht sie vor dem Bezirksgericht Meilen, wo sie ihr Verhalten zu rechtfertigen versuchte. Bei der Befragung zur Person kam heraus, dass die in England geborene Frau eine schwere Kindheit durchgemacht hatte.

So verbrachte die Tochter einer Alkoholikerin die meiste Zeit in Heimen und wurde vom Freund der Mutter sexuell missbraucht.

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Dienstag, 3. Juni 2014, 01:42

Aber Männer, die mit Kindern können, sind Kinderschänder

„Nicht auf den Schoß nehmen!“ Ein Artikel im Süddeutsche Zeitung Magazin von Max Fellmann . In ihm geht es um den Generalverdacht, dem männliche Erzieher in Krippen und Kindergärten ausgesetzt sind. Die Eltern meinen überwiegend, dass ein männlicher Erzieher per se ein Kinderschänder ist. Er sollte Kinder keinesfalls wickeln und herzen.

Für diesen Blick auf männliche Erzieher sind nicht nur die Medien in ihrer Einfalt verantwortlich, sondern neben den üblichen Hardcore-Feministen auch Organisationen wie Wildwasser und Zartbitter, die in jahrzehntelanger Arbeit ein ausschließlich männliches Bild von Kinderschändern vermittelten.

In dem Artikel werden Männer befragt, die beruflich mit Kleinkindern und Kindern arbeiten. Ihre Erfahrungen mit Eltern sind deprimierend. Einige protokollieren ihre Arbeit per Video und Tonband und heben die Medien als Unschuldsbeweise über Jahrzehnte auf, da sie heutzutage nicht mehr sicher sein können, irgendwann einer Falschbeschuldigung ausgesetzt zu werden.

Heider-Winter, eine Koordinatorin vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, wird zum Schluss des Artikels wie folgt zitiert:

Zitat

Cornelia Heider-Winter benutzt im Gespräch schließlich eine Formulierung, mit der sich das ganze Problem – man könnte sogar sagen: die Gefühlslage eines ganzen Landes – auf den Punkt bringen lässt. Sie sagt, trotz allem seien Kitas händeringend auf der Suche nach Männern, die gut mit Kindern können. Dann schweigt sie einen Moment. Und man muss diese Formulierung vielleicht kurz im Raum stehen lassen, um zu begreifen, wie schwierig alles ist:
Männer, die gut mit Kindern können.
Klingt unangenehm, oder?

Interessant sind auch die Leserbriefe, die zurecht auf die weibliche Kinderschänder in diesem Berufsfeld hinweisen, die vielfach unerkannt ihrer perversen Lust frönen können. Ich selbst habe in den 50er Jahren als Kind in einem Waisenhaus der Inneren Mission Erfahrungen am eigenen Leib gemacht und habe auch dementsprechende Beobachtungen in Erinnerung.

Eine Leserin schreibt:

Zitat

Mein Sohn wurde im Alter von 2 Jahren von einer Nachbarin derart missbraucht. Selbst Mutter hat sie es als "Wohlfühlprogramm" deklariert, wenn sie ihrem und meinem Sohn den Penis massiert und sogar in den Mund genommen hat! - Petra Wagner


Ähnliches Verhalten beschreibt Helmut Kentler in seinem Beitrag „Täterinnen und Täter beim sexuellen Missbrauch von Jungen“ (S.143) zum „Handbuch sexueller Missbrauch“ (Hamburg 1994). Wobei Kentler – selbst Päderast – derlei Verhalten ambivalent sieht und den Missbrauch entsprechend differenziert.

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