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Mittwoch, 9. Oktober 2013, 00:42

Pro Familia war bis 2000 pädophilenfreundlich eingestellt

Wie jetzt bekannt wurde, bezog Pro Familia bis in die späten 90er Jahre hinein eine gutmeinende Position zu den Forderungen der Pädosexuellen. Der sexuelle Umgang von Kindern und Erwachsenen galt als eine lebbare und zu realisierende Form der Sexualität. Der Tagesspiegel berichtet darüber .
In einer Stellungsnahme erklärte Pro Familia am Montag dem Tagesspiegel:

Zitat

... in den Verbandsmagazinen sei die „eindeutige Verurteilung des sexuellen Missbrauchs“ an keiner Stelle infrage gestellt worden. Weiter heißt es: „Angesichts des jetzt bekannten Ausmaßes an sexuellem Missbrauch würde man heute die Rechte der Kinder viel stärker in den Blick nehmen.“ Die Debatte über Pädophilie in der Sexualwissenschaft sei immer vom jeweiligen gesellschaftlichen Diskussionsstand geprägt gewesen. In früheren Jahren „war man deshalb vor allem bemüht, einen wissenschaftlichen Zugang zum Thema zu finden“. Seit 1998 hat sich Pro Familia eindeutig von Positionen distanziert, wie sie in den früheren Magazinen angesprochen wurden. Im Jahr 2000 stellte der Verband fest, Pädophilie könne und dürfe „keine gelebte Lebensform“ sein.

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Mittwoch, 9. Oktober 2013, 12:21

Vorsitzende von Pro Familia war auch führendes Mitglied bei Pädophilen

Pro Familia war nach Recherchen des Tagesspiegel viel enger mit Pädosexuellen Interessenverbänden verstrickt:

Zitat

Die Organisation Pro Familia hat nicht nur jahrelang pädophilenfreundliche Ansichten in ihrer Vereinszeitschrift „Pro Familia Magazin“ veröffentlicht, sondern war offenbar auch prominent im Beirat der Arbeitsgemeinschaft Humane Sexualität (AHS) vertreten. Nach Recherchen des Tagesspiegels gehörte die ehemalige Vorsitzende von Pro Familia, Melitta Walter, in den 80er Jahren dem Kuratorium der pro-pädophilen Arbeitsgruppe an.

Die Vorsitzende Melitta Walter war dann auch über ein Jahrzehnt führende Beraterin im Münchner Schuldezernat, so hat sich der Bock selbst zum Gärtner gemacht:

Zitat

Die in diesem Jahr verstorbene Erzieherin, Sexualpädagogin und Autorin war von 1983 bis 1986 Chefin von Pro Familia und leitete von 2000 bis 2010 die Fachstelle des Schulreferats München für „Geschlechtergerechte Pädagogik und Gewaltprävention“.

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Donnerstag, 10. Oktober 2013, 20:41

Kinderschänderei war nicht Zeitgeist

Immer wieder wird, wenn den einstmals indolenten Schweigern jetzt ihr böses Schweigen zu den Aktivitäten der Pädophilen vor die Füße fällt, versucht, sich mit dem Zeitgeist herauszuwinden, wo man nur zu feige war, seinen Mund aufzumachen und für die Sache der Kinder einzustehen. Weil man sich nicht gegen die perversen Maulhelden in den eigenen Reihen stellen wollte. Lieber ertrug man eine Stunde Stadtindianer mit ihrem abartigen Geschrei, als die Meute vor die Tür zu setzen. Also windet man sich jetzt ebenso feige wie damals.

Aktuell schreibtSpiegel Online: "Pädophilen-Propaganda in wissenschaftlicher Tarnung"über den Skandal bei Pro Familia:

Zitat

In einem Punkt immerhin bekommt Pro Familia von führenden Sexualforschern Rückendeckung. "Durch die sexuelle Revolution wurde Sexualität in den siebziger Jahren ein öffentliches Thema", sagt Hertha Richter-Appelt. Sie ist stellvertretende Direktorin des Instituts für Sexualforschung und Forensische Psychiatrie am Universitätsklinikum Hamburg und arbeitet seit 30 Jahren in dem Bereich. Außerdem sitzt sie im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Sexualforschung (DGfS). "Viele Leute waren damals der Meinung, jede Art der Sexualität sei etwas Gutes." Dies sei natürlich ein Irrtum gewesen, wie man heute wisse, da Studien vorliegen, die Betroffenen schwere Traumata attestierten. "Ein Stück weit war diese Auffassung der Zeitgeist - aber manchmal ist der Zeitgeist eben auch falsch."


Um gleich im nächsten Absatz Gerhardt Amendt Raum für eine Gegenposition zu geben:

Zitat

Zeitgeist als Erklärung - für den Soziologen Gerhard Amendt keine Argumentation. "Um zu erkennen, dass Pädophilie nicht richtig ist, braucht man keine Studien. Das war für mich Pädophilen-Propaganda in wissenschaftlicher Tarnung", sagt der emeritierte Professor. "Die Pädophilen haben in dieser Zeit versucht, die Gesetze auf Durchlässigkeit zu prüfen. Und jetzt fällt ihnen das auf die Füße." Er selbst arbeitete 30 Jahre lang als Professor an der Universität Bremen und leitete dort das mittlerweile aufgelöste Institut für Geschlechter- und Generationenforschung.

In den neunziger Jahren habe er ungelesen Lautmanns Buch "Die Lust am Kind" in einem Seminar behandeln wollen - und sah sich einer geschockten Studentenschaft gegenüber. Er habe begonnen, die Thesen aufzuarbeiten und dafür massiven Gegenwind bekommen. "Die Sexualforschung merkte, es ist etwas schiefgelaufen, aber niemand stand dafür ein." Ein Verhalten das er als symptomatisch für die deutsche Sexualforschung sieht. Es wundere ihn auch, dass die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung zu diesem Thema schweige. "Das ist doch einigermaßen unbegreiflich."


Es war eben nicht Zeitgeist. Jeder Mensch mit gesundem Verstand wusste, dass hier Rabulistik betrieben wurde, um die eigenen abartigen Gelüste straffrei auszuleben. Also ist jeder, der sich heute auf den Zeitgeist herausredet, ein feiges Würstchen, das nicht für seine Fehler einstehen kann.

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Sonntag, 13. Oktober 2013, 00:56

Pro Abtreibung und Pädosexualität

Idea, der evangelische Pressedienst, verknüpft meines Erachtens diese Haltung von Pro Familia bis in die 90er Jahre hinein nicht zu unrecht. Auch die Haltung des Vereins zu den aktuellen Veröffentlichungen ist nicht gerade von einsichtsvoller Reue geleitet. Vielmehr wähnt man sich immer noch in der Rolle des kühnen Aufklärers.
In dem Artikel des evangelischen Pressedienstes Idea.de "Propaganda für Pädophilie " finden Angehörige des Bundesverbandes Lebensrecht klare Worte:

Zitat

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Lebensrecht, Martin Lohmann (Bonn), nannte die Enthüllungen erschreckend und entlarvend: „Wer sich schon längst unter dem Tarnnamen des ‚Pro‘ offensichtlich als Organisation ‚Contra Vitam‘ (Gegen das Leben) erwiesen hat, könnte auch als ein Verein ‚Contra Reverentiam‘ oder ‚Contra Amorem‘, also gegen Ehrfurcht und Liebe, angesehen werden, wenn sich diese schrecklichen und widerlichen Vorwürfe bestätigen.“ Hier gehe es um Aufklärung einer unglaublichen Schuld: „Jeder Missbrauch von Kindern gerade im so sensiblen Bereich der wertvollen und schutzbedürftigen Sexualität ist brutal und höchst verletzend.“ Das dürfe niemals geduldet werden. Hier müsse ohne Wenn und Aber aufgeklärt werden. Die Vorsitzende der „Aktion Lebensrecht für Alle“, die Ärztin Claudia Kaminski (Köln), erklärte, „Pro Familia“ habe sich trotz des Namens „nie wirklich lebens- oder kinderfreundlich“ gezeigt. Bei einer Organisation, die schon „Abtreibung bei Keksen und Tee“ propagiert habe, wundere es nicht, „dass auch hier pädophilie-freundliche Beiträge veröffentlicht wurden“.