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Lotosritter

Fortgeschrittener

Beiträge: 264

Wohnort: Oberbayern

Beruf: Künstler

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1

Freitag, 7. Juni 2013, 02:23

Drehen wir den Spieß mal um

... und proklamieren wir statt:

Zitat

Wenn wir gleiche Teilhabe für Frauen und Männer verwirklichen wollen, müssen wir alle Lebensbereiche umgestalten: Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.
die These: Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die weibliche überwinden.
Oh, oh, was gäbe es dann für ein anhaltendes Zeter und Mordio.
Unsere Gesellschaft ist wirklich nicht mehr menschlich, sondern in sich heftig krank. Wenn wir Menschen nicht mehr zusammenwirken können, haben wir unsere Gemeinsamkeit und damit unsere Gesellschaft aufgegeben. Dann zählt wirklich nur noch Hauen und Stechen. Wir kennen dieses Elend aus unserer Geschichte zur genüge und können es beinahe täglich an irgendeinem Ort der Welt sehen. Es ist darum längst überfällig, dass die, die noch gesunde Anteile pflegen, aufeinanderzugehen und dem Wahnsinn, der solche Thesen verkündet eine Absage erteilen.

Lotosritter

2

Donnerstag, 26. September 2013, 15:22

... das Weibliche überwinden ...

Das Männliche überwinden ... Das Weibliche überwinden ... Die zwei Seiten menschlicher Hybris. Missachtung statt Wertschätzung. Ausgrenzung statt Gemeinsamkeit. Gegnerschaft statt Frieden. Verhetzung statt Anerkennung. Und warum? Weil es um Macht geht, um Vormacht, um Mehr-Macht, um Allein-Macht, um Herrschen und Beherrschen, um Schuldzuweisung und Selbstentschuldigen. Es ist der Wahn, den "neuen Menschen" erschaffen zu wollen, indem der Unterschied aufgehoben wird und der Urzustand des "Paradieses" jenseits von Apfelbaum und Wurm mit dem Menschen als geschlechtslosem Wesen wiederhergestellt wird.

Letztendlich pervertiert sich alle Politik, wenn sie zur Ideologie mit Mission entartet.