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Lotosritter

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Samstag, 21. September 2013, 00:22

Volker Beck log aus Vergesslichkeit

Also eins wusste Volker Beck bis heute, dass er den Text im Sammelband "Der pädophile Komplex" so nicht geschrieben hatte und er unautorisiert von dem Herausgeber Angelo Leopardi (bürgerlich: Joachim S. Hohmann) veröffentlicht wurde. Volker Beck geschah also bis zum heutigen Tag Unrecht, und er musste sich deswegen immer wieder gegen bösartige Unterstellungen wehren. Ja, er klagte auch in der Sache gegen Untersteller und bekam Recht.
Ab heute aber wissen wir, dank der Recherche von Professor Walter, dass der Text von Volker Beck bis auf marginale Änderungen, so geschrieben wurde, wie er gedruckt worden ist. Volkers Beck Distanzierungen und Empörung entpuppen sich jetzt als Unwahrheit. Gelogen hat Volker Beck freilich nicht, nein, er konnte sich nur nicht mehr so genau daran erinnern. Seine Erinnerungen aber frischte sein nun gefundenes Typoskript auf.
Ja, Volker Beck, in diesem Zusammenhang kann ich nur sagen, dass ich dann auch die von Ihnen vorgetragene Distanzierung nicht mehr ernst nehmen kann, Sie haben getäuscht und gelogen.
Hier der Link zum Bericht in der Welt: "Beck wollte Sex mit 12-Jährigen straffrei machen"
Und hier ein Auszug aus Volker Becks distanzierender Rabulistik auf seiner Homepage :

Zitat

Ich bin froh, daß das Typoskript gefunden wurde. Es lag mir nicht mehr vor und war bislang nicht auffindbar, ich hatte keine genaue Erinnerung daran. Es bestätigt meine mehrfach geäußerte Annahme, dass der Text in der Buchveröffentlichung verändert wurde. Bereits in der Überschrift habe ich damals deutlich gemacht, daß ich den seiner Zeit noch allgemein in der Schwulenbewegung verbreiteten radikalen Forderungen widersprochen habe, wenn es heißt: "Reformistischer Aufbruch und Abschied von einer ‚radikalen‘ Forderung - Plädoyer für eine realistische Neuorientierung der Sexual- (Strafrechts-) Politik." Der Herausgeber hat meine zentrale Aussage, nämlich den "Abschied von einer 'radikalen' Forderung" - Streichung des Sexualstrafrechts bzw. der §§ 174 und 176 StGB - wegredigiert. Diese Überschrift, die in der Szene als "reformistisch", als Abgehen von radikalen Forderungen wahrgenommen worden wäre, passte erkennbar nicht ins Konzept des Herausgebers, war sie doch eine klare Absage an eine damals gängige Forderung in der Schwulenbewegung.

Das Typoskript bestätigt damit meine Erinnerung, dass der veröffentlichte Beitrag so nicht autorisiert war und im Sinn durch eine freie Redigierung in Überschriften und Textteilen durch den Herausgeber verfälscht wurde. Das Typoskript bestätigt ebenfalls auf beschämende Weise, wovon ich mich bereits mehrfach distanziert habe und was bereits in diversen Interviews vortrug, dass es eine vollkommen falsche Annahme war, dass man theoretisch zwischen gewaltlosen, angeblich "harmlosen" Sexualkontakten mit Zustimmung und gewaltförmigen, schädlichen Sexualkontakten zwischen Erwachsenen und Kindern unterscheiden könne. Von dieser falschen Grundannahme war der Text geprägt. Dafür entschuldige ich mich jetzt nach Vorliegen des Originalskripts nochmals aufrichtig und distanziere mich erneut. Ich habe meine Gedankengänge von damals wiederholt als "unsäglich", abwegigen "Stuss" und großen Fehler bezeichnet.

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Montag, 23. September 2013, 02:02

Und er tat noch mehr für Pädophile

Volker die gute Seele der Pädophilen, setzte sich noch 1990 für die entkriminalisierung pädophiler Straftäter ein. Der aktuelle Spiegel berichtet unter dem Titel "Das grüne Gedächtnis" über Volker Becks Aktivitäten:

Zitat

Was man hingegen findet, sind Unterlagen des Bundesverbands Homosexualität (BVH). Auch sie legen nahe, dass BVH-Vorstandsmitglied Beck nicht immer so kritisch gegen pädophile Neigungen eingestellt war, wie er lange behaupete. Der Vorläufer des Lesben- und Schwulenverbands Deutschland hatte noch 1990 in seinem Grundsatzprogramm kritisiert, dass der Strafgesetzbuchparagraf 176 „selbst solche Beziehungen zu Unter-14-Jährigen, die von den Beteiligten gewollt und deshalb nicht strafwürdig sind“, kriminalisiert – und dessen Abschaffung gefordert.
Außerdem gibt es einen Vorstandsbeicht vom April 1990: „In Sachen Pädophilie“ wolle man konkrete Hilfsangebote ausarbeiten, zum Beispiel eine Anwaltsliste. „Volker“ habe einen Umfragebrief erarbeitet, der nun an die Anwälte verschickt werden könne. Beck sagt dazu knapp, dass jeder Beschuldigte, so auch Pädophile, Anspruch auf bestmögliche Verteidigung habe.