Sie sind nicht angemeldet.

1

Donnerstag, 19. Mai 2011, 17:30

Gleichstellungsarbeit in Goslar: Männer müssen draußen bleiben

Vor dem Gesetz sind Männer und Frauen gleich. Dennoch haben Frauen mehr Rechte als Männer, nämlich das Recht auf den besonderen Schutz der Solidargemeinschaft des Staates. Dieses Recht haben Männer nicht. In Goslar wollte eine engagierte Frau auch Männern dieses Recht einräumen, um die im Grundgesetz verankerte Gleichstellung der Geschlechter in die Tat umzusetzen. In ihrem Amt als "Gleichstellungsbeauftragte" der Stadt beriet und unterstützte Monika Ebeling deshalb auch Männer, die zum Beispiel als Väter Probleme haben, ihre Kinder wiederzusehen, von denen sie getrennt leben. Analog zu hilfreichen Hinweisen auf Angebote für Rat und Hilfe suchende Frauen gab sie auf der Webseite der Stadt entsprechende Hinweise für Männer. In diesem Zusammenhang setzte sie einen Link auf die Webseite des "Väternotruf". Monika Ebeling wurde entlassen. Zur Strafe. Weil sie einigen radikalen Feministinnen in die Quere kam und das "Frauenprimat" zu gefährden schien.

Ein Amtsvergehen gab es nämlich nicht von ihr. Sie entsprach mit ihrer Einbeziehung von Männern in ihre Arbeit als Gleichstellungebauftragte auch dem ausdrücklichen Willen der Bundesfamilienministerin Schröder. Doch in Goslar schlägt das Herz der Politik links. Und linke Politik will nun mal mehr Menschlichkeit durch die Überwindung des Männlichen (SPD-Leitsatz) und die Befreiung der Frau vom "Mutterschaftsjoch". Geichstellungsarbeit in Goslar ist deshalb Frauenschutz. Nur Frauenschutz.

Das Amt zur Gleichstellung an eine/n "Gleichstellungsbeauftragte/n" zu vergeben, ist nach Monika Ebelings Amtsenthebung nur mehr politische Augenwischerei. Tatsächlich handelt es sich - zumindest in Goslar - um das Amt des/der "Frauenbeauftragte/n". Männer müssen draußen bleiben.

Auch bundesweit?

2

Samstag, 21. Mai 2011, 03:41

Gleichstellung der Frauen?

Kein Zweifel! Bereits seit langer Zeit wird die Bevölkerung gespalten. Obwohl es sich bei Mann und Frau um eine biologisch geteilte Einheit handelt, nutzt die Politik die Gesetzeslage zur Spaltung der Bürger. Die Gleichstellung soll erreicht werden durch eine gezielte Abwertung durch Schlechtausbildung und Minderbewertung der Männer.

Im Grunde geht es um die Sicherstellung von unwahren Fakten. Unwahre Fakten werden dadurch erzeugt, dass eine interessierte Frauengruppe Feststellungen trifft über das Trauma, welches Frauen mitverursachten. Ich greife geschichtlich kurz zurück zu den beiden Weltkriegen. Die Schuld daran sollen Männer alleine tragen - das ist ein weltweites Thema - denn die Männer zogen in den Kampf. Also soll sie auch die Schuld treffen. Allerdings muss jedem in Deutschland beispielsweise klar sein, dass die Frauen zu beachtlichen Teilen das Massenphänomen Hitler stützen und damit das Grauen mitermöglichten.

Zur Stützung des unwahren Systems hat die Parteipolitik nun den Frauen eine Waffe an die Hand gegeben: Gleichstellung!

Gleichstellung jedoch ist bei einer biologisch geteilten Eineit ohnehin gegeben, es werden jedoch unterschiedliche Funktionen erfüllt. Abgesehen von Ungleichheiten in der Bezahlung oder Politikverursachte nicht Anrechnung von Erziehungszeiten oder ähnlichen Inponderabilien, wäre einiges im Lot und die Anstrenungen der Geschlechter würden andauern.

An der Absetzung von Monika Ebeling wird jedoch nun das wahre Ziel offenkundig: es geht um eine Bevorzugung von Frauen. Das muss also Monika Ebeling gründlich missverstanden haben, möchte man denken. Dies treibt die Spaltung weiter voran. Jedoch das wahre Ziel bleibt noch verschleiert. Die Organgewalten haben ein Legitimationsproblem. Damit dies nicht offenkundig wird, setzt man die Geschlechter gegeneinander - nach dem Motto: "teile und herrsche!" Die FRauen haben noch nicht erkannt, dass sie gerade selbst wegorganinisiert werden, denn das eigentliche Interesse der Politik sind die Kinder. Sie brauchen Kontrolle, Schutz und Betreuung - koste es was es wolle!

Das bringt nun die Spaltung wirkungsvoll in Szene. Ich bin gespannt, welche Diskussionen sich hier noch entwickeln und wünsche erst mal gute Nacht. www.Kindesraub.de

3

Samstag, 21. Mai 2011, 10:01

RE: Gleichstellungsarbeit in Goslar: Männer müssen draußen bleiben

Auch bundesweit?

Ja, auch bundesweit. Schon 2007 gab es im Hamburger Abendblatt eine Stellenausschreibung für eine 'Gleichstellungsbeauftragte' in Halstenbek: 'Aufgabenschwerpunkte: Einbringung frauenspezifischer Belange in die Verwaltung, Prüfung von Verwaltungsvorlagen auf ihre Auswirkungen auf Frauen, Mitarbeit zur Verbesserung der Situation von Frauen innerhalb der Verwaltung sowie Halstenbeker Bürgerinnen... Erwartet wird Erfahrung in Frauenarbeit'

Ich habe mich daraufhin beschwert und diese Antwort erhalten:

'Sehr geehrter Herr Gogolin,

Ihre Auffassung, dass mit der Ausschreibung der Gleichstellungsbeauftragten einseitig Frauen bevorzugt werden, teile ich nicht; die Besetzung der Stelle mit einer Frau hat auch nichts mit "minderwertigen Männern" wie Sie schreiben zu tun.

§ 2 Abs.3 der Gemeindeordnung Schleswig-Holstein i.V. mit § 18 Abs. 1 des Gesetzes zur Gleichstellung der Frauen im öffentlichen Dienst (GstG) für Schleswig-Holstein bestimmt, dass die Gemeinde Halstenbek eine Gleichstellungsbeauftragte zu bestellen hat. Es ist also eine Pflichtaufgabe der Gemeinde, keine freiwillige. Die Kommentierung dazu führt aus, dass die Funktion einer Gleichstellungsbeauftragten nur auf weibliche Beschäftigte übertragen werden kann, da es sich aus dem Wortlaut des Gesetzes ergibt. Dieser Vorbehalt ist als typisierende Festlegung eines bestimmten Eignungsmerkmals zu verstehen. Der Gesetzgeber darf im Rahmen des ihm zustehenden Wertungsspielraums nämlich davon ausgehen, dass eine Frau eher in der Lage sein wird, sich mit den Aufgaben zu identifizieren, die Gleichstellung von Frauen zu fördern.

Auch dürfte eine Frau regelmäßig besser im Stande sein, Benachteiligungen von Frauen zu erkennen und leichter das Vertrauen von weiblichen Beschäftigten zu gewinnen, um beispielsweise über solche Benachteiligungen unterrichtet zu werden. Das Geschlecht ist deshalb für die Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte unverzichtbare Voraussetzung im Sinne des § 611 Abs. 1 Satz 2 BGB, so dass die Einschränkung auf Frauen keinen Verstoß gegen Art. 3 Abs. 3 GG und gegen das Benachteiligungsverbot des § 611a Abs. 1 Satz 1 BGB darstellt. Daher auch der Hinweis, dass nur schwerbehinderte Frauen bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt werden.

Die Aufgabenbeschreibung in der Stellenanzeige lautet: "Sie hat die Aufgabe, auf kommunaler Ebene zur Verwirklichung des Grundrechts der Gleichberechtigung von Frauen und Männern in der Gemeinde Halstenbek beizutragen." Hier ist die Gemeinde Halstenbek über den gesetzlich gesetzten Rahmen bereits hinaus gegangen. Nach § 20 Abs. 1 Satz 1 GstG sind ihre Aufgaben dahingehend definiert, dass sie bei allen personellen, sozialen und organisatorischen Angelegenheiten auf die Gleichstellung von Frauen hinzuwirken hat. Als Aufgabenschwerpunkte wurden daher frauenspezifische Punkte genannt, das schließt jedoch natürlich nicht weitere Aufgaben aus. Fakt ist jedoch, dass die Gleichstellungsbeauftragte überwiegend von Frauen in Anspruch genommen wird.

Ihre Sorge, dass Männer durch die Ausschreibung diskriminiert werden teile ich nicht. Es ist aus den geschilderten Gründen vom Gesetzgeber gewollt, dass hier eine bestimmte Stelle von einer Frau besetzt wird.'

4

Samstag, 21. Mai 2011, 12:50

Bundesfrauenministerin Schröder und die neue Jungen/Männerfreundlichkeit

Der Begriff der "Gleichstellungsbeauftragten" hat sich demnach also >berechtigterweise< als "Frauenbeauftragte" eingebürgert. Angesichts der von Wolfgang Gogolin eingebrachten Stellungnahme und der darin vorgenommenen Definition des Arbeitsbildes, für dessen Ausübung vorzugsweise, wenn nicht nur Frauen geeignet sind, handelt es sich bei der "Gleichstellungsbeauftragten" folglich nur um ein weiteres, allein Frauen zugute kommendes Frauenfördermittel der Solidargemeinschaft des Staates.

Worum geht es bei dieser flächendeckenden Besserstellung der Frau? Was treibt sie an, die politischen Frauenversteher/innen, die Frauenflüster/innen und Frauenkümmernden? Aus welchem Grund werden Frauen permanent in der Rolle der Schwachen, Hilflosen, Unselbstständigen, Unterdrückten vorgeführt? Vorgeführt als die kläglichen Jammerlappinnen der Welt, als die ewigen Opfer böser Buben, als "die kleine Süße", das "Baby", als die Ritterdienste Bedürftigen, denen "Papa Staat"und Übermutter "Solidargemeinschaft" ständig helfen müssen, weil sie allein nichts zuwege bringen?

Sind Frauen so? Brauchen sie das? Gefällt es "den Frauen", so vorgeführt und behandelt zu werden? Finden sie den geläufigen Slogan "Männer und Frauen sind gleich, aber Frauen sind besser"gut? Weinen "die Frauen" wirklich lieber an der starken Schulter derer, von denen sie dann mit "Frauenquoten", "Frauenförderprogrammen", "Frauenbeauftragten" und unzähligen anderen Fördermitteln, Fördermaßnahmen gestärkt werden, als das zu tun, was jede gesunde Frau kann, nämlich aus eigener Kraft ihr Leben meistern?

Wenn nicht, - warum lassen selbstbestimmt handeln könnende und wollende Frauen es sich dann bieten, so erbärmlich vorgeführt zu werden?

Und - zeichnet sich ein politisches Umdenken ab, seit wir eine junge, verheiratete und schwangere Bundesfrauenministerin haben, die vielleicht einen Sohn zur WSelt bringen wird, zumindest aber einige Zeit darüber nachdenken musste, ob sie Mutter eines Sohnes werden würde?

5

Samstag, 21. Mai 2011, 13:07

Monika Ebeling - Der Spiegel: Kaltgestellt statt gleichgestellt

21.05.2011

Entlassung in Goslar, "Kaltgestellt statt gleichgestellt"

Von Benjamin Schulz

Abberufene Ebeling: Einseitige Themensetzung?

Der Stadtrat von Goslar beruft die Gleichstellungsbeauftragte ab - weil sie sich angeblich zu sehr für Männer einsetzt. Um Abstrafung sei es dabei nicht gegangen, sagt die Bürgermeisterin. In der Stadt ist ein Glaubenskrieg entbrannt.

Goslar - Gewalt ist schlecht, wenigstens darin sind sie sich einig. Doch wie man diese Botschaft zur Kinderschutzwoche im September am besten auf Brötchentüten dokumentiert - darüber streitet Goslar. Es gibt einen Vorschlag für den Aufdruck. Er lautet: "Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt nicht in die Tüte."Das schien Monika Ebeling, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, unausgewogen, weil ihrer Ansicht nach so Männer und Väter nur noch als Täter übrig blieben. Zudem stellte sie sich die Frage, warum bei einer Kinderschutzwoche Frauen mit auf den Aufdruck sollten. Nur Kinder - und die Sache wäre wunderbar geschlechtsneutral gewesen. Also rief Ebeling bei den Sponsoren der Aktion an und wies auf ihre Bedenken hin. Aufgefordert, die Tüten-Aktion zu boykottieren, habe sie nicht, sagt sie. Rüdiger Wohltmann, Linken-Fraktionschef im Stadtrat, meint dennoch, Ebeling habe die Aktion "madig" gemacht.
Die Tüten-Episode ist ein Kapitel der langen Auseinandersetzung, die Ebeling am vergangenen Dienstag ihren Job als Goslars Gleichstellungsbeauftragte kostete. An dem Tag berief der Stadtrat das SPD-Mitglied auf Antrag von Wohltmanns Linken mit 25 zu zehn Stimmen ab. Fünf Ratsmitglieder enthielten sich.

MEHR:
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch…,763832,00.html

sschridde

Anfänger

Beiträge: 1

Wohnort: Berlin

Beruf: Berater|Coach|Dozent

  • Nachricht senden

6

Donnerstag, 26. Mai 2011, 20:13

Gleichstellung neu einordnen

Mir scheint, dass es hilfreich wäre, die durch das vorbildliche Wirken von Monika Ebeling angestossene Debatte als Gelegenheit zu nutzen, die Thematik der Gleichstellung neu einzuordnen. Die Gesetze selbst geben ja dazu den Raum.

Wenn wir nun jedoch beginnen, dass Thema in ideologiegeprägte Felder einzuordnen, laufen wir Gefahr zu polarisieren, wo doch eigentlich ein Schulterschluß der Geschlechter befördert werden sollte. Es gilt die Menschen zusammenzuführen, die erkennen, dass Gleichstellung sowohl in der Aufgabe als auch in der zu besetzenden Stelle nicht dadurch an Glaubwürdigkeit verlieren darf, dass hier bereits ausschließlich Frauen als dafür geeignet gesehen werden.

Welchen Eindruck würde es machen, wenn bspw. auf einem Informationstag in Berlin zum Berufsbild des Gleichstellungsbeauftragten Männer und Frauen sich über eine geeignete Modernisierung verständigen würden. Dabei könnten geladene Referent/innen auf die aktuellen Facetten sich verändernder Rollenbilder aufmerksam machen und für die Lage der Männer sensibilisieren. In der Frage der Besetzung der Stelle "Gleichstellungsbeauftragte/r" könnte auch eine Tandemlösung als neue Alternative thematisiert werden. Sicher liesse sich hier ein spannendes Programm entwickeln.

http://www.facebook.com/gleichstellungspolitik
Stefan Schridde
Solidarität mit Monika Ebeling
http://www.facebook.com/gleichstellungspolitik

7

Freitag, 27. Mai 2011, 22:19

Gleichstellung bedeutet Diskriminierung von Männern

'Gleichstellung' ist ein Übel, denn im Gegensatz zur grundgesetzlich verankerten Gleichberechtigung (Gleiche Startchancen) meint Gleichstellung Ergebnisgleichheit (Gleicher Zieleinlauf).
Angebliche oder gefühlte Benachteiligung von Frauen gilt als nicht hinnehmbar, "positive" Diskriminierung von Männern zum Vorteil von Frauen dagegen schon. Mit der Gleichstellungspolitik wird also nicht etwa Gleichberechtigung hergestellt, sondern aufgehoben.

Deutlich zu sehen etwa bei den Lebensversicherungen:
Im Zeichen der Geschlechtergleichheit hat der Europäische Gerichtshof beschlossen, dass die im Schnitt gut fünf Jahre länger lebenden Frauen die gleichen Prämien für ihre Lebensversicherungen zahlen wie Männer, obwohl sie aufgrund ihrer höheren Lebenserwartung eine Rente eben fünf Jahre länger beziehen - was nichts anderes bedeutet, als dass Frauen auf ihre Ersparnisse höhere Zinsen als Männer bekommen.

8

Samstag, 28. Mai 2011, 03:17

Gleichstellung ist Diskriminierung

Die gesetzlich vollumfängliche Gleichberechtigung der Geschlechter entspricht deren völliger Gleichstellung. Beide Geschlechter sind in ihren Rechten und Pflichten wie Entscheidungen und Handlungen gleichermaßen frei und selbstbestimmt. Politische Gleichstellungsarbeit ist daher Diskriminierung. Und zwar beider Geschlechter. Durch Gleichstellungsarbeit wird Ungleichstellung zunächst unterstellt und dann geschaffen.

Wie grotesk die Gleichstellungsarbeit ist, zeigt u.a. die Arbeit des Komittes für Gleichstellung des Europarats. Im Mai 2010 veröffentlichte dieser eine Studie über die Diskriminierung der Frau durch die Medien. Die Frau käme in den Medien nicht als wertvolles Wesen daher, sondern nur als Sexobjekt oder in minderwertigen Stereotypen wie Mutter und Hausfrau. Es müsse daher eine "geschlechtergerechte Sprache" in die Tat umgesetzt werden. Es müssten Kinder im Kindergarten und Schule sowie alle Mitarbeiter in öffentlichen Ämtern entsprechend geschult und Medienleute per Handbuch belehrt werden, um dergleichen Stereotype abzuerziehen.

In der Schweiz entwickelte man sogleich einen offiziellen "Leitfaden", nach dessen Leitlinien die Begriffe "Mutter" und "Vater" durch das geschlechtergerechte "Elter" zu ersetzen seien. Kinder sollen demnach keine Mutter und keinen Vater mehr haben, sondern ein Neutrum als Elter plus ein Elter oder auch nur ein Elter.

Hierzulande mutierte der Mann in den Medien zum Volltrottel. In der Werbung ist er der Idiot, der vor Bewunderung für ein paar Mädels in die Mülltonne oder die Hecke fährt. Oder der verblödete Vater, der nicht mal Fischstäbchen für seine Kinder zubereiten kann. In fast jedem Krimi ist mittlerweile eine Frau die Superkomissarin mit einer Schar begriffstutziger Befehlsempfänger. Die Chefs tun ihr stets Unrecht und natürlich löst sie alle Fälle mit genialer sozialer Kompetenz. Seit "Mutter Beimer" nicht mehr die Bildschirme füllt, sind Mütterrollen nur dann tragbar, wenn sie verunsicherte, überforderte und natürlich erfolgreiche Businessladies als "taffe" Alleinnerziehende mit sich nicht kümmerndem "Erzeuger-Vater" darstellen. Und natürlich ist es selbstverständlich, dass Frauen/Damen immer zuerst genannt werden, per Grundgesetz den besonderen Schutz aller Mitbürger garantiert bekommen und im Bundesfamilienministerium alle Bevölkerungsgruppen explizit aufgelistet werden, nur nicht die Männer, weil die ja im Wort "Familie" enthalten sind.

Ich bin gern für Podiumsdebatten und jede andere Erfolg verprechende Medienkampagne gegen Gleichstellungsarbeit und für echte selbstbestimmte Gleichberechtigung. Fragt sich nur, wer diese organisieren und fianzieren wollte. Fördermittel sind eher für Frauenförderprojekte zu bekommen.

9

Sonntag, 28. August 2011, 17:18

Das Recht auf Meinungsfreiheit

Freie Demokratische Partei Goslar: Meinungsfreiheit? Nein, danke.Die Causa Monika Ebeling: Nun auch Entlassung als Kindergartenleiterin
27. 08. 2011, Dr. Karin Jäckel, www.karin-jaeckel.de

Im Mai 2011 wurde Monika Ebeling als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goslar ihres Amtes enthoben, weil die politische LINKE Anstoß daran nahm, dass sie – wie von Familienministerin Schröder gefordert - auch Männer und Jungen gegen Ungleichstellung unterstützt.

Im August des Jahres setzte die FDP-Fraktion-Goslar das politische Kesseltreiben fort und beantragte, „Frau Ebeling die Leitung des Kindergartens Löwenzahn unverzüglich zu entziehen“.

Die FDP-Ratsfraktion Goslar (Christian Rehse/Dirk Öhne) nannte dafür folgende Gründe:

Frau Ebeling haben mit ihrem Beitrag im „Focus“ vom 25. 7. 2011 „die Grenzen des Mäßigungsgebotes, die ihr als Kommunalangestellte auferlegt sind, endgültig überschritten“, da sie behauptete, der „Geschlechterkampf der vergangenen Jahrzehnte [habe] zahllose geknechtete und paralysierte Männer als Kanonenfutter und Industriesklaven hinterlassen“.

Zudem werde es „nach Überzeugung von Frau Ebeling Jungen schon als Kinder schwer gemacht [wird], damit es Mädchen leichter haben.“

Zudem habe sie „trotz Untersagung für eine private Grundschule außerhalb Goslars Werbung im Kindergarten aushängt.“

Als Schlussfolgerung der freien Meinungsäußerung Monika Ebelings wird erklärt:

„Wer in einer solchen einseitigen und radikalen Gedankenwelt lebt und diese öffentlich vertritt, kann nach Ansicht der FDP-Ratsfraktion keinen Kindergarten neutral und ausgeglichen leiten.“

Dass die FDP zusehends die Bodenhaftung und den Rückhalt im Volk verloren und sich deshalb bereits bundesweit ins politische Abseits manövriert hat, ist bekannt.

Dass jedoch ausgerechnet diese Partei, die den Begriff „frei“ in ihrem Namen führt, das Recht auf Meinungsfreiheit durch die Bedrohung mit Entlassung torpediert, wäre eine weitere ganz unglaubliche politische Lachnummer der FDP, wenn es nicht so brisant und demokratiefeindlich wäre.

Sind wir in Deutschland etwa schon wieder so weit, dass wir bei Strafe des Lied zu singen haben, des Brot wir essen? Müssen wir unserer freiheitlichen, demokratischen Rechte entsagen und uns einen Maulkorb anlegen (lassen), weil wir dem Arbeitgeber gegenüber loyal zu sein haben und koste es auch das eigene bessere Wissen und Gewissen?

Sind wir nur dann noch auf der sicheren Seite, wenn wir Frauen und Mädchen grundsätzlich als unschuldige, schwache und in jeder Hinsicht benachteiligte Daueropfer von Männern und Jungen und als bessere Schöpfungsalternative überbewerten? Müssen wir wegsehen, weghören, wenn Männer und Jungen benachteiligt, gemobbt, misshandelt und missachtet werden?

Müssen wir hinnehmen, dass das Matriarchat/der Feminismus das Patriarchat ersetzt und die damit verbundene Macht lediglich den Träger wechselt, statt männlich nun weiblich besetzt wird bzw. ist?

Unbestreitbare Tatsache ist, dass Jungen seit Jahren gegenüber der massiven Mädchenförderung benachteiligt werden und erst ganz langsam ein geringes Umdenken etwa in der Bildungspolitik stattfindet und ein Erschrecken über die zunehmende Gewaltbereitschaft und Gewalttätigkeit von „stark gemachten“ Mädchen durchs Land geht.

Ebenso unbestreitbar ist, dass bundesweit flächendeckend ein breites Frauenfördernetzwerk besteht und weiterhin ausgebaut wird, das bis ins Berufsleben reicht. Universitäten zum Beispiel formulieren Stellenausschreibungen ganz ungeniert und expressis verbis als Frauenfördermaßnahme und dass bei gleicher Qualifikation einer Frau der Vorzug vor einem Mann gewährt werde.

Nicht weniger gewiss ist, dass es kein vergleichbares Jungen- und Männerfördernetzwerk gibt, obwohl immer mehr Jungen und Männer zu den Verlierern im Erwerbs- und Privatleben gehören und die für Kinder fatalen Folgen von Vaterlosigkeit und Alleinerziehendenverarmung längst Allgemeinwissen sind.

Diese auch gesundheits-, bildungs- und arbeitspolitisch seit langem heiß diskutierten Fakten verleugnen zu wollen, ist bürgerferne Vogel-Strauß-Politik und kommt einer Verhöhnung elementarer Bürgerinteressen gleich.

Eine Kindergartenleiterin aus dem Arbeitsverhältnis zwingen zu wollen, weil sie genau diese allseits bekannten Missstände öffentlich in aller gebotenen Schärfe und Härte zu benennen wagt, anstatt von Amtsträger zu Amtsträger das Deckmäntelchen der Solidarität über die politisch anscheinend korrekte Benachteiligung von Jungen und Männern wegen des Geschlechts zu legen, - wie soll ich das nennen? Diktatur? bekannt. t undesweit ng im Volk verloren hat und sich ins politische Abseits solchen Abbau der Meinungsfreiheit und demoka

Den politisch Wachen kann nur beruhigen, dass auch in Goslar Bürgerinnen und Bürger leben, die sich mit einem solchen Abbau der Meinungsfreiheit und demokratischen Rechte nicht abfinden und auf ihre Weise dagegen auf die Barrikaden gehen.

©Dr. Karin Jäckel

Fußnoten:

Antrag der FDP-Fraktion im Rat der Stadt Goslar vom 12. August 2011, mit Ratspost versandt am 19. August 2011

10

Dienstag, 30. August 2011, 13:30

Die Provokateurin
Monika Ebeling hat ihr Amt als Gleichstellungsbeauftragte verloren.
Weil sie auch für Männer kämpfte.

http://www.papanews.ch/Download/Monika_E…_Geschichte.pdf

Zitat

(...)
„Wer die menschliche Gesellschaft will, muss die männliche überwinden.“
Monika Ebeling schießen die Tränen in die Augen, als sie diesen Satz aus
den SPD-Leitlinien zitiert. Neun Worte, die für sie deutlich machen,
wie weit die Frauenbewegung die Männerverachtung getrieben hat.
(...)
Monika Ebeling erzählt von einem Mann, den seine Frau mitsamt Kind
völlig überraschend verließ, der erst nicht wusste, wo seine Familie
war. „Wenn eine Frau einen Mann diskreditieren will, reicht es, dass sie
ihn als Täter hinstellt – dann traut sich keiner mehr nachzufragen“,
sagt sie. „Mich hat betroffen gemacht, mit welcher Leichtigkeit ein
Verdacht ausgesprochen werden kann und welche Konsequenzen er hat,
unabhängig davon, ob es zu einer Anzeige kommt.“
(...)
Forum für falsche Erinnerungen, (iatrogen)
induzierte falsche Erinnerungen, erfundener Missbrauch,
Falschanschuldigungen und Induzierung der Multiplen
Persönlichkeitsstörung (Link manuell eingeben; Serverproblem) : http://www.induzierte-erinnerungen.de

11

Mittwoch, 31. August 2011, 02:18

Beide Seiten

Es ist immer gut, beide Seiten zu Wort kommen zu lassen.

Aus gleichem Grund habe ich zu Beginn der Auseinandersetzungen in Goslar mit der LINKEN Radikalfeministin Ines Fritz eine Diskussion darüber begonnen. Diese ist hier im Forum zu lesen.